112:80 gegen Bad Aibling: Andy Goderbauer und die Baskets werfen sich den Frust von der Seele

112:80 gegen Bad Aibling: Andy Goderbauer und die Baskets werfen sich den Frust von der Seele

Nach drei bitteren Pleiten in Folge empfingen die Baskets Vilsbiburg am Samstagabend mit dem TuS Bad Aibling den Regionalliga-Dritten in der Ballsporthalle. In einem offensivgeprägten Spiel gewannen die Hausherren am Ende vor rund 700 Zuschauern souverän und verdient mit 112:80 und revanchierten sich so für die unglückliche Overtime-Niederlage aus dem Hinspiel.

Dabei sah es zu Spielbeginn alles andere als nach einem einfachen Abend für die Vilsbiburger aus. Wie bereits vor einer Woche in Coburg lagen die Baskets früh mit 0:5 im Hintertreffen. Josi Leierseder und John Boyer ließen mit jeweils einem Dreier den Knoten gerade noch rechtzeitig platzen, und die Baskets-Offensive nahm bis zum Ende des ersten Viertels Fahrt auf (27:17).

Die zweiten zehn Minuten hatten es dann so richtig in sich. Andy Goderbauer (Bild), mit 24 Punkten (davon 5 Dreier) Topscorer der Partie, erzielte gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts drei Dreier in Folge und brachte die Seinen mit 14 Punkten in Front (36:22). Davon ließen sich auch seine Mitspieler anstecken und die Hausherren trafen allein in diesem Viertel acht Dreier. Punkt für Punkt zogen die Gastgeber davon und bauten den Vorsprung so bis zur Halbzeit auf 25 Punkte aus (63:38).





„Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden. Wir haben den Ball in der Offensive gut laufen lassen, immer wieder den freien Mann gefunden und auch hochprozentig aus der Distanz getroffen. Einzig in der Verteidigung standen wir in manchen Situationen nicht kompakt genug. Das wollten wir nach dem Seitenwechsel besser machen“, so ein sichtlich zufriedener Headcoach Holger Prote in der Halbzeitpause.

Bad Aibling fand auch nach dem Seitenwechsel keine Mittel gegen die Vilsbiburger Offensive, musste auch das dritte Viertel (30:24) verloren geben und lag so zehn Minuten vor dem Ende bereits mit 31 Punkten im Hintertreffen. (93:62). Im letzten Abschnitt schalteten die Vilsbiburger einige Gänge zurück, ohne die Kontrolle über das Spiel abzugeben. Youngster Max Wagner machte bereits fünf Minuten vor dem Ende mit zwei Freiwürfen die „Hundert“ voll. Am Ende kehrten die Prote-Schützlinge mit einem ungefährdeten 112:80 zurück in die Erfolgsspur und sicherten sich zudem den direkten Vergleich gegen Bad Aibling, was im Kampf um Platz 3 am Ende noch entscheidend sein könnte.

Am kommenden Sonntag (16 Uhr) steigt das Spitzenspiel im Hexenkessel von Treuchtlingen (Busabfahrt 12.30 Uhr Vilstalhalle).

(Foto: Birgit Schmideder)

 

Kategorien: Aktuell, Sport

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