15 Straftaten in Stadt und Landkreis: Runder Tisch gegen Rechts erschrocken über “Welle von Hasskriminalität” auch im Raum Landshut

Auch Niederbayern sei 2016 “von einer Welle fremdenfeindlicher und rassistischer Hasskriminalität nicht verschont” geblieben.  Dies schreibt der “Runde Tisch gegen Rechts Landshut” und nimmt in einer Pressemitteilung Bezug auf eine Aufstellung des bayerischen Innenministeriums, derzufolge 2016 in Stadt und Landkreis Landshut 15 Straftaten mit rechtsextremistischem Hintergrund verübt worden seien. Die Auswertung beinhalte Straftaten bis 31. Oktober. Drei dieser Straftaten richteten sich gegen Unterkünfte von Geflüchteten, eine gegen eine Einrichtung zur Unterstützung von Migranten.

Der Runde Tisch gegen Rechts Landshut nennt die Zahlen “erschreckend und ernüchternd”. Auch in Landshut und im Landkreis begnügten sich Rassisten und Fremdenfeinde nicht mit Hetze in den sozialen Medien oder im Internet, sondern schritten zur Tat. Der Runde Tisch warnt davor, “dem Ziel der Terroristen, Hass und Gewalt auch in unsere Gesellschaft zu tragen, mit weiterer Radikalisierung zu entsprechen”. Eine friedliche, lebenswerte Gesellschaft könne “nicht mit Hetze, Gewalt und Hass erreicht werden”.

 





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