4.000 Kilometer zu Fuß quer durch Europa: Bildervortrag von Günter Brtnik im Café International

4.000 Kilometer zu Fuß quer durch Europa: Bildervortrag von Günter Brtnik im Café International

Am kommenden Freitag, 17. März, 19.30 Uhr, spricht Günter Brtnik im Cafe International am Orbankai in einem Lichtbildvortrag über seinen Pilgerweg durch Europa.

Das Motiv der Selbstfindung, innere Ruhe zu erlangen, eins zu werden mit sich und der Welt, den eigenen „Blues“ zu finden, ist der Beweggrund fast aller Menschen, um einen Pilgerweg zu begehen. Im Frühjahr 2006 startet Günter Brtnik aus Altötting in diesen Weg zu sich selbst auf den spanischen Jakobsweg, der zwischenzeitlich in aller Munde ist, und hat weitaus mehr gefunden. Es soll der Beginn einer Passion werden. In Galicien begegnet Brtnik einem neuseeländischen Country-Musiker. Dieser Pilger, hauptberuflich  für Amnesty International tätig,  beauftragt Brtnik, die gesamte Europäische Union zu Fuß zu durchqueren und den europäischen Geist mit den Füßen in die Herzen der Europäer zu tragen.

So begibt sich Günter Brtnik in den nächsten Jahren, allein mit Gott, auf einen über 4.000 km langen Pilgerweg durch Europa, vom polnischen Tschenstochau, quer durch Polen, Tschechien, Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien. In seinem Bildervortrag gibt der Referent einen Einblick in seine tiefgründigen Erlebnisse auf seinem Weg durch Oberschlesien und Tschechien, entlang der Bernsteinstraße in Mähren, durch Ceska Kanada sowie an der Moldau entlang.





Hier ist Brtnik als Pionier der Jakobswege unterwegs – denn auf dieser Wegstrecke gibt es keine offiziellen Pilgerwege. Ganz anders in Frankreich, der Grande Nation der Pilger; auch hierüber will Günter Brtnik berichten und von seinen teils mystischen Erlebnissen durch Savoyen, Aubrac bis hin zu den Pyrenäen berichten. An viele Begegnungen mit stets freundlichen und teils ebenso positiv verrückten Menschen, denkt er gerne zurück. Manchmal hatte Brtnik den Eindruck, er sei eine Art Gernstl, aus der Sendung „Gernstl unterwegs“ vom Bayerischen Rundfunk.

Der Weg führt den Pilger zurück auf das Wesentliche, die Luft zu riechen, die Stille zu hören, die Einsamkeit in Fülle zu genießen. Über all diese Eindrücke weiß Günter Brtnik zu erzählen – und doch gab es Momente des tiefen Schmerzes, in denen er ans Aufgeben dachte. Aber stets nahm der Weg eine Wendung, die ihn weitermachen ließ; denn gerade aus Momenten des Schmerzes unter Tränen entsteht das größte Glück, innigste Höhepunkte, in denen die Seele aus sich herauswächst. Solche speziellen Momente der Ohnmacht vor dem Leben und vor Gott  hatte Günter Brtnik immer wieder. An seinen persönlichen Erfahrungen vom Weg durch Europa will er andere Menschen teilhaben lassen und hat ein Buch mit dem Titel „Der Weg zur vollkommenen Freude“ geschrieben.

 

Kategorien: Aktuell, Nachrichten

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