Aus und vorbei! EVL liefert Tölz auch im dritten Playoff-Spiel einen großen Kampf, führt bis 23 Sekunden vor Schluss – und verliert in der Overtime mit 4:5

Aus und vorbei! EVL liefert Tölz auch im dritten Playoff-Spiel einen großen Kampf, führt bis 23 Sekunden vor Schluss – und verliert in der Overtime mit 4:5

Dramatisches Saisonende für den EVL: Nach zwei Niederlagen im Playoff-Duell gegen die Tölzer Löwen stand der Eislaufverein am Dienstagabend vor 1.509 Zuschauern in der Hacker-Pschorr-Arena hauchdünn vor einem Auswärtssieg, mit dem er die Serie am Freitag nach Landshut zurückgebracht hätte. Der EVL lag fast die gesamte Spielzeit vorne, führte 23 Sekunden vor Schluss noch mit 4:3, kassierte dann jedoch den Ausgleich – und verlor schließlich in der Verlängerung.

Sein Team müsse mal in Führung gehen, dann sehe die Sache schon anders aus, hatte EVL-Coach Helmut Steiger nach Spiel zwei am Sonntag gesagt. Und sobald man mehr als ein Tor schieße, gebe es auch eine veritable Siegchance, führte der Trainer im Rückblick auf die beiden Auftaktniederlagen (0:3 und 1:2) hinzu. Max Hofbauer erledigte beide Aufträge seines Chefs im Alleingang – und im Eilverfahren: Er erzielte das 1:0 für den EVL nach nur 49 Sekunden und packte das 2:0 in der 16. Minute drauf.

Zwar gelang den Hausherren im  Mittelabschnitt durch Johannes Sedlmayr (24./PP) und Marinus Reiter (26.) der Ausgleich, doch der Eislaufverein war an diesem Abend offensiv weiterhin produktionsfreudig – und zwar in allen eishockey-spezifischen Lebenslagen: Erst traf Peter Baumgartner in Unterzahl zum 3:2 (31.), dann Max Forster im Powerplay zum 4:2 (34.) für die Gäste.





Im Schlussdrittel machte Tölz in Person von Julian Kornelli früh den Anschlusstreffer (43./PP). Dann verteidigte der EVL ungeachtet einiger Strafzeiten seine knappe Führung – bis 23 Sekunden vor der Sirene, als Florian Strobl mit dem 4:4 die Verlängerung erzwang.

In der Overtime hatten die Löwen das bessere Ende für sich: Erneut Strobl avancierte nach 3:37 Minuten zum Matchwinner. Der unglückliche EVL unterlag mit 4:5 und damit insgesamt mit 0:3 – nachdem er als Meisterrunden-Achter dem besten Team der Oberliga dreimal alles abverlangt hatte.

 

Kategorien: Aktuell, Sport

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