Ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis: “Geächtet” von Ayad Akhtar ist am Karfreitag im kleinen Theater zu sehen

Ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis: “Geächtet” von Ayad Akhtar ist am Karfreitag im kleinen Theater zu sehen

“Geächtet” von Ayad Akhtar in der Inszenierung von Sven Grunert ist am Karfreitag um 20 Uhr im kleinen Theater zu sehen – mit Maja Elsenhans, Sven Hussock, Stefan Lehnen, Andreas Sigrist und Louisa Stroux.

Amir Kapoor lebt den amerikanischen Traum: Er hat Erfolg und Wohlstand. Von den eigenen Wurzeln, dem Islam, hat er sich abgekehrt und sich vollständig in die New Yorker Großstadtwelt integriert. Anders seine protestantische Frau Emily, gespielt von der großartigen Louisa Stroux: sie hat die islamische Kultur durch die Kunst für sich entdeckt. Amir und Emily lieben sich innig, sind seit vielen Jahren ein glückliches Paar. Doch dann gerät ihre Beziehung ins Wanken, als sie sich immer weiter in Glaubensdiskussionen verstricken.

Bei einem gemeinsamen Abendessen mit dem Kunstkurator Isaac und dessen Juristengattin Jory erreicht die Debatte ihren Höhepunkt. Dann geht es plötzlich nicht mehr nur um Religion, Terrorismus, schwelende Vorurteile – sondern um viel mehr, um das eigene Leben, die Arbeit, die Liebe. Und am Ende vor allem um Eifersucht. Die eine Frau nimmt dem einen Mann den Job weg, die andere Frau hat mit dem anderen Mann eine Affäre. Und alles eskaliert. Da zerbröckelt die heile Welt der multikulturellen, gebildeten Wohlstandsbürger.





Das Stück behandelt eine Vielfalt von multikulturellen Themen, dabei spielt der Autor raffiniert mit Klischees und Vorurteilen – von der religiösen Identität, über Rassismus und Integration bis hin zu Vorverurteilung und Schubladendenken. Für „Geächtet“ , sein Debüt, wurde der amerikanische Autor Ayad Akhtar 2013 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

Kategorien: Aktuell, Kultur

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