“Außergewöhnlich wichtiges Projekt für die gesamte Region”: Leipfinger Bader spendet Ziegel für Patientenhaus der Leukämiehilfe Ostbayern

“Außergewöhnlich wichtiges Projekt für die gesamte Region”: Leipfinger Bader spendet Ziegel für Patientenhaus der Leukämiehilfe Ostbayern

Der Bau des Patienten- und Angehörigenhauses der Leukämiehilfe Ostbayern in Regensburg bekommt einen großen Schub aus der regionalen Wirtschaft. Die Leipfinger Bader (LB) Ziegelwerke spenden die Ziegel für das Gebäude auf dem Gelände der Universitätsklinik. Am heutigen Montag hat LB-Chef Thomas Bader die Spende auf der Baustelle an Prof. Dr. Reinhard Andreesen, Vorsitzender der Leukämiehilfe Ostbayern, übergeben. „Wir unterstützen dieses Projekt, weil es außergewöhnlich wichtig für die gesamte Region ist“, sagte Bader. „Das Haus wird ein bedeutender Ort für Krebspatienten und ihre Familien, weil die Nähe von vertrauten Menschen ein entscheidender Faktor für den Therapieerfolg ist. Hier ist gesellschaftliches Engagement ganz besonders gefragt und dabei helfen wir gern.“

„Es ist sehr schön, dass ein regionales Unternehmen in diesem Ausmaß Verantwortung für dieses Vorhaben übernimmt“, sagte Andreesen. Der Initiator des Patienten- und Angehörigenhauses konnte bereits viele Unterstützer für das 4,5-Millionen-Euro-Projekt gewinnen. „Und mit der umfangreichen Spende von Leipfinger Bader kommen wir unserem Ziel wieder einen großen Schritt näher. Jetzt stehen die Mauerziegel hier, mit denen wir unseren Traum verwirklichen können.“

In dem Haus mit 18 Zimmern, Gemeinschaftsküche und Aufenthaltsräumen sollen Angehörige von Leukämie- und anderen Krebspatienten nach einer weiten Anreise eine günstige Übernachtungsmöglichkeit in unmittelbarer Kliniknähe bekommen, um möglichst viel Zeit am Krankenbett verbringen zu können. Außerdem können sie so die finanzielle Belastung der Fahrtkosten reduzieren. Auch Patienten, die aus größerer Entfernung zur ambulanten Behandlung ans Universitätsklinikum kommen, werden dort übernachten können. Das Gebäude soll die Patienten- und Angehörigenwohnung ablösen, die die Leukämiehilfe Ostbayern seit 2001 in der Nähe der Uniklinik betreibt.





„Die Diagnose Leukämie bedeutet nicht mehr den sicheren Tod, aber der Kampf gegen die Krankheit kostet enorm viel Kraft und überfordert viele Patienten und Angehörige“, sagte Andreesen. „Darum wollen wir mit unseren Partnern dazu beitragen, dass diesen Menschen noch besser geholfen werden kann. Mit unserem Haus schaffen wir Raum für Geborgenheit und menschliche Zuwendung – das ist mit die beste Medizin.“

Jedes Jahr erkranken mehr als 20.000 Menschen in Deutschland neu an Leukämie oder verwandten Blutkrankheiten. Das Universitätsklinikum Regensburg behandelt jährlich rund 6000 Krebspatienten stationär. Bei der Blutkrebs genannten Krankheit Leukämie vermehren sich unkontrolliert weiße Blutkörperchen im Knochenmark. Es gibt keinen wirksamen Schutz dagegen und auch keine Vorsorgemaßnahmen – wohl aber Behandlungsmethoden, die eine realistische Chance auf Heilung ermöglichen – der Genesungsprozess ist allerdings langwierig und sehr anstrengend. Bader: „Darum braucht Ostbayern dieses Patienten- und Angehörigenhaus so schnell wie möglich.“

Die Leukämiehilfe Ostbayern setzt sich seit dem Jahr 2000 für Menschen mit Leukämie und anderen Krebserkrankungen ein. Der Verein hat bereits mehr als 1,8 Millionen Euro in ganz Ostbayern für Projekte investiert, die Patienten über die medizinische Betreuung hinaus unterstützen und ihnen eine bestmögliche Lebensqualität ermöglichen. Nähere Informationen gibt es unter www.leukaemiehilfeostbayern.de.

Kategorien: Aktuell, Nachrichten

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