Damit in Bruckberg nicht das gleiche passiert wie in Fischerdorf: Sanierung des Deiches ist wichtig für den Hochwasserschutz – auch in der Stadt

Damit in Bruckberg nicht das gleiche passiert wie in Fischerdorf: Sanierung des Deiches ist wichtig für den Hochwasserschutz – auch in der Stadt

Der Kreisvorstand der CSU im Landkreis Landshut hat sich in Bruckberg getroffen, um sich einen Eindruck von den Bauarbeiten zum Hochwasserschutz an der Isar zu verschaffen. Bernhard Jauck, Gemeinderat und CSU-Ortsvorsitzender, informierte die Vorstandsmitglieder über die dringend notwendige Ertüchtigung des Deiches, der wichtig für den Hochwasserschutz in Stadt und Landkreis ist. Im Jahr 2013 konnte der Deich bei heftigem Hochwasser von den Einsatzkräften nicht mehr befahren und gesichert werden, weil er durchweicht war und es keinen Weg hinter dem Deich gab. Damals ist die Region Landshut nur knapp einer Überschwemmung entgangen.

Jauck berichtete, dass der Bruckberger Deich im Zuge des Autobahnbaus der A 92 angelegt wurde. Autobahn und Deich übernehmen die Hochwasserschutzfunktion für Bruckberg, Eugenbach und die Münchnerau. MdB Florian Oßner als Kreisvorsitzender ergänzte zusammen mit MdL Florian Hölzl, dass der Hochwasserschutz in Bayern seit Jahren konsequent ausgebaut werde: „Der Freistaat investiert unter anderem mit seinem Hochwasserschutz-Aktionsprogramm 2020plus insgesamt rund 3,4 Milliarden Euro bayernweit.“

Im September 2016 wurde mit der Sanierung des Deiches begonnen. Jauck erinnerte an die Bilder von Fischerdorf bei Deggendorf: „Ähnliches droht uns vor Ort, wenn der Bruckberger Deich brechen sollte.“ Die Sanierung des Deiches erfolgt in mehreren Bauabschnitten. In einem ersten Schritt wird die Deichkrone zum Teil bis zu einem halben Meter erhöht. Dazu muss der Deich zur Landseite hin verbreitert werden. Hinter dem Deich wird ein Weg angelegt, damit der Schutzwall künftig erhalten und gesichert werden kann. Im zweiten Bauabschnitt, der im Sommer 2017 begonnen werden soll, wird der Deich auf einer Länge von rund 400 Metern – beginnend bei der Autobahn – saniert. Die Mitglieder des CSU-Kreisvorstands zeigten sich zufrieden mit dem Baufortschritt. Oßner: „Hier werden Steuergelder klug und direkt zum Schutz der Bürger eingesetzt.“





 

Kategorien: Aktuell, Politik

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