Damit Landshut “aufatmen” kann: ÖDP-Stadträtinnen fordern mehrere autofreie Tage in der Landshuter Innenstadt

Damit Landshut “aufatmen” kann: ÖDP-Stadträtinnen fordern mehrere autofreie Tage in der Landshuter Innenstadt

Mit einem Antrag für die Einführung von mehreren autofreien Tagen im Jahr in der Innenstadt treffen die ÖDP-Stadträtinnen Elke März-Granda und Christine Ackermann (Bild) nach eigener Einschätzung “den Nerv vieler Bürger”. “Rasant steigender motorisierter Individualverkehr, die wachsende Zahl sehr großer Autos, kein Rückgang verkaufter Diesel-Pkw”: All das bereitet laut einer Pressemitteilung nicht nur den Stadträten große Sorgen. „Um Fahrverboten von Diesel-Pkw in der Innenstadt zuvorzukommen, müssen wir das Feinstaub- und Stickoxid-Problem lösen. Hier soll unser Antrag ein erstes Zeichen setzen“, meint Elke März-Granda. „Die Einführung von mehreren autofreien Tagen wäre ein Schritt in Richtung unseres Luftreinhalteplans.“

„Das Erleben von autofreien Sonntagen würde die gesellschaftliche Einstellung zum umweltfeindlichen Auto mitverändern und könnte eine verstärkte Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel bewirken“, ergänzt Ackermann. Bereits der in 2007 beschlossene Luftreinhalteplan der Stadt Landshut sieht vor, dass die Stadt autofreie Sonntage unterstützen und fördern soll. „Luftreinhalteplan und Klimaschutz gehen da Hand in Hand!“, so die beiden Stadträtinnen. “Landshut atmet auf” – so soll das Motto lauten.

Zahlreiche Städte wie beispielsweise Osnabrück, Hannover, Groß-Gerau, Kulmbach, Tauberbischofsheim und auch der Markt Ergolding führten zum Teil seit Jahren mit großem Erfolg autofreie Sonntage durch. „Nicht ohne Grund veranstalten viele Städte diese Tage an Sonntagen, da dann sowieso kein Lieferverkehr erlaubt ist und die Schmerzgrenze relativ niedrig sitzt“, so März-Granda. Sie plädiert dafür, so viele Partner wie möglich ins Boot zu holen. Interessengruppen und Verbände aus den Bereichen Wirtschaft, Tourismus und Marketing, Freizeit und Sport, Umwelt- und Naturschutz sollten unbedingt in eine Durchführung der autofreien (Sonn-)Tage mit einbezogen werden. Ackermann bringt eine weitere Möglichkeit ins Spiel: „Am besten sollten die städtischen Verkehrsbetriebe diese Tage als Schnuppertage für Neugierige nutzen und ein kostenfreies ÖPNV-Angebot für die betreffenden Tage und den betreffenden Bereich erarbeiten. Jedes Auto, das am autofreien Tag stehen gelassen wird, wäre zumindest ein kleiner Erfolg für den Klimaschutz in Landshut“.





Kategorien: Aktuell, Politik

Kommentare

  1. Harald Dietl
    Harald Dietl 30 März, 2017, 20:13

    Wieder typisch für den Anonymus: Laberfreie Tage wünschen, aber selbst polemisch labernd diese Internet-Seite verseuchen.

    Was waren das für schöne Zeiten, als man sich bei gumola neutral und sachlich informieren konnte über das Geschehen in der Stadt, ohne dass eine anonyme Troll-Gottheit hier wilderte.

    Wäre die Landshuter Umweltmesse nicht von einem CSU-Stadtrat veranstaltet, sie lästerten darüber genauso polemisch ab.

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  2. Vorwärts in die Vergangenheit ...
    Vorwärts in die Vergangenheit ... 30 März, 2017, 10:10

    … scheint das Motto der “Wir retten das Weltklima”-Bessermenschen zu sein: Lasst und dem Klimagott opfern, auf dass er uns gnädig gestimmt sein möge. Wie im alten Agypten, Griechenland und Rom. Die Idee ist also weder neu noch wäre überliefert, dass es Gottheiten gäbe, die man mit Opfern besänftigen könnte.

    Meinen Vorschlag würden vermutlich mehr Menschen begrüßen wie den der beiden Klima-Bessermensch*Innen: Ökogelaberfreie Tage für Landshut und statt dessen konkrete und praktikable Vorschläge, wie man die Stadt weiter entwickeln kann.

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