Der doppelte Hans: Eller und Rampf stehen künftig an der EVL-Spitze, Horst Lippert und Maximilian Kaiser machen den Vorstand komplett

Der doppelte Hans: Eller und Rampf stehen künftig an der EVL-Spitze, Horst Lippert und Maximilian Kaiser machen den Vorstand komplett

Der EVL hat eine neue Vorstandschaft – und an deren Spitze steht ein guter alter Bekannter. Hans Eller, der den Verein schon zu DEL-Zeiten in den 90er Jahren geführt (und maßgeblich finanziell unterstützt) hatte, wurde bei der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend im Restaurant des Eisstadions zum 1. Vorsitzenden gewählt. Ihm zur Seite stehen künftig im vierköpfigen Vorstand Ex-OB Hans Rampf als 2. und Horst Lippert (li.) als 3. Vorsitzender sowie Maximilian Kaiser (re.) als Schatzmeister. Das Quartett wurde im Block mit 84 von 85 Stimmen bei einer Enthaltung gewählt.

Letztgenannter ist der einzig verbliebene Vertreter der alten Vorstandschaft; der 1. Vorsitzende Helmut Barnerssoi und „Vize“ Robert Altinger waren, wie berichtet, vor geraumer Zeit zurückgetreten. Beide wurden – im Gegensatz zu Kaiser – von den Mitgliedern nicht entlastet; da gebe es „Unstimmigkeiten“, sagte die graue Eminenz Michael Imhoff und sprach von „Dingen, die wir nicht nachvollziehen können“. Eine spätere Entlastung in einer weiteren Versammlung sei möglich, deutete Imhoff an, aber „heute können wir sie nicht entlasten“. Die Mitglieder folgten der Empfehlung mit Mehrheit; bei Barnerssoi stimmten lediglich 11 der 85 Teilnehmer für eine Entlastung (1 Enthaltung), bei Altinger nur 3.

Die von Bernhard Schaub federführend ausgearbeitete und den Mitgliedern vorgestellte Satzungsänderung passierte die Versammlung nach einigen Wortmeldungen ohne größere Probleme (Bild unten). Es gab 81 Ja- und 2 Nein-Stimmen bei 2 Enthaltungen. Die neue Satzung sieht neben der Einführung des Vier-Augen-Prinzips im Vorstand (künftig vertreten zwei Vorstandsmitglieder den Verein gemeinschaftlich) und häufigeren Mitgliederversammlungen (jedes Jahr statt alle drei Jahre) eine engere Verzahnung zwischen Stammverein und GmbH vor, speziell durch die Installation eines fünfköpfigen Beirats, der die Vorstandschaft laut Schaub beraten und überwachen soll.





Dass in diesem Beirat bis auf weiteres vier Vertreter der EVL Beteiligungs GmbH (Schaub und Imhoff sowie Otto Witt und Alexander Saponjic) sitzen, aber nur ein Vereinsvertreter, sorgte für Nachfragen im Publikum. Schaub sprach von „Notmaßnahmen“, die aktuell zu treffen seien; auf Sicht solle der Beirat anders besetzt werden, etwa durch Vertreter einzelner Abteilungen des EVL. Zunächst aber wurde nur ein Clubvertreter in den Beirat entsandt; die Wahl fiel bei 6 Enthaltungen auf den einzigen Kandidaten Rupert Meister.

 

Kategorien: Aktuell, Sport

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