“Die Chance beim Schopf packen”: Junge Liste fordert in Landshut neues Einheimischen-Modell bei der Ausweisung von Bauland

“Die Chance beim Schopf packen”: Junge Liste fordert in Landshut neues Einheimischen-Modell bei der Ausweisung von Bauland

Die Stadtratsfraktion JL/ BfL fordert “nach dem grünen Licht für das bayerische Einheimischenmodell durch die EU-Kommission” die Stadtverwaltung in einem Antrag dazu auf, möglichst zeitnah die Ausweisung eines Gebiets für ein Einheimischenmodell einzuleiten.

Dazu erklärt JL-Stadträtin Karina Habereder (im Bild mit Fraktionschef Thomas Haslinger) in einer Pressemitteilung: „Endlich herrscht für bayerische Gemeinden dahingehend Rechtssicherheit, unter welchen Bedingungen vergünstigtes Bauland an Einheimische vergeben werden kann. Die jahrelange Unsicherheit ist damit endgültig beendet, und wir sollten die Chance beim Schopf packen, um auch bei uns Landshut ein Einheimischenmodell auszuweisen. Wir als Vertreter der jungen Generation merken unmittelbar, wie schwierig es ist, sich bei uns vor Ort eine Zukunft aufzubauen.

Mit der Vergabe von vergünstigtem Bauland an Einheimische haben wir eine Steuerungsmöglichkeit, um vor allem jungen Familien den Erwerb von Wohnraum in Landshut zu ermöglichen. Nur so schaffen wir es, langfristig die demographischen Herausforderungen zu bewältigen und einer zunehmenden Überalterung unserer Gemeinde entgegenzusteuern. Durch die Festlegung klarer Vermögens- und Einkommensgrenzen wird garantiert, dass das Modell gerade die Zielgruppe erreicht, für die es gedacht ist. Besonders begrüßen wir, dass neben dem Finanziellen sowohl die Anzahl der Kinder wie auch die Pflege von Angehörigen und das ehrenamtliche Engagement in der Stadt Berücksichtigung finden.“





Kategorien: Aktuell, Politik

Kommentare

  1. Elke
    Elke 14 April, 2017, 14:53

    Wie wäre es, Herr Hasslinger, wenn Sie finanzielle Unterstützung für Altbausanierungen fordern würden.
    Landshuts Expandierungswünsche sind eher begrenzt und an einem “Aussterben” des Stadtgebietes kann ja auch nicht Ihr Ziel sein. Stichwort vorhandene Infrastruktur versus Neuverschuldung.
    UND was heißt hier “…Überalterung unserer Gemeinde entgegenstehen…? Wohin denn mit den lästigen “Alten”.

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