Die nächste neue Zahl fürs Eisstadion: Heute im Bausenat war von 20,3 Mio. Euro brutto für die Sanierung die Rede – Neubau bleibt aber ein Thema, weil OB Putz „offen über alles nachdenken“ will

Die nächste neue Zahl fürs Eisstadion: Heute im Bausenat war von 20,3 Mio. Euro brutto für die Sanierung die Rede – Neubau bleibt aber ein Thema, weil OB Putz „offen über alles nachdenken“ will

Die Zukunft des Landshuter Eisstadions kam auch heute Vormittag im Bausenat zur Sprache. Zwar stand das Thema nicht auf der Tagesordnung, aber angesichts der aktuellen Entwicklung und vor allem der Tatsache, dass OB Alexander Putz tags zuvor „ernsthaft“ einen Neubau ins Spiel gebracht hatte, war es nur folgerichtig, dass die Verwaltung den Stadträten (und der Öffentlichkeit) ein kurzes Update gab.

Dabei wurde signalisiert, dass seit der Arbeitsgruppen-Sitzung am letzten Freitag offenbar schon wieder neue Zahlen bezüglich einer Sanierung am Gutenbergweg ermittelt wurden. Zum Hintergrund: Ursprünglich war von 18,5 Millionen Euro brutto die Rede gewesen, bei der jüngsten Sitzung listeten die Planer zusätzliche Kosten für Dach, Kältetechnik, Heizung/ Lüftung/ Sanitär und Elektroausstattung auf und kamen so auf eine Kalkulation von 24 Millionen Euro brutto. Diese Hausnummer hatte OB Putz inspiriert, einen Brief an alle Stadträte zu schreiben und darin die Neubau-Variante durchaus offensiv zu thematisieren. „Schon aus wirtschaftlichen Gründen“ seien solche Überlegungen erforderlich, schrieb Putz und wies zudem auf mögliche Synenergie- Effekte beim Bau einer neuen Multifunktionsarena hin (wir berichteten).

Wie es nun heißt, haben sich die Planer „unter dem Eindruck“ der aktuellen Entwicklung gleich noch einmal mit den Kosten beschäftigt. Sie hätten sich, so OB Putz heute im Bausenat, wohl selbst gefragt, ob die jüngsten Zahlen „der Weisheit letzter Schluss“ seien. Die Antwort lautete offensichtlich: Nein. Baureferent Johannes Doll sprach jedenfalls in der Sitzung davon, dass nach einer neuerlichen Überprüfung nun ein Kostenrahmen von 20,3 Millionen Euro brutto ermittelt worden sei, bereits inklusive einer einkalkulierten Kostensteigerung von 2,5 Prozent jährlich. Damit sei der Unterschied zu den ursprünglichen Zahlen wieder „wesentlich geringer“ geworden.





Am 30. Juni soll das Thema Eisstadion im Bausenat offiziell auf die Agenda gesetzt und in gebotener Ausführlichkeit diskutiert werden. Man werde „offen über alles nachdenken“, kündigte der Oberbürgermeister an. Grünen-Fraktionschef Stefan Gruber merkte an, bei einer Neubau-Lösung müsse man auch die dafür benötigten Flächen, etwa bei der Spielvereinigung, in die Diskussion einbeziehen; Putz erwiderte, das werde selbstverständlich gemacht. 

Kategorien: Aktuell, Politik, Sport

Kommentar hinzufügen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Bitte geben Sie Ihren Namen sowie Ihre E-Mail-Adresse an. Weitere Pflichtfelder sind markiert.*