“Dieser Stadtrat braucht frische Köpfe”: Der alte und neue JU-Chef Ludwig Schnur will mehr bieten als die Themen Wohnbaugesellschaft, Schlachthof und “verkrampfter Denkmalschutz”

“Dieser Stadtrat braucht frische Köpfe”: Der alte und neue JU-Chef Ludwig Schnur will mehr bieten als die Themen Wohnbaugesellschaft, Schlachthof und “verkrampfter Denkmalschutz”

Die Landshuter Mitglieder der Jungen Union (JU) haben auf ihrer jährlichen Kreishauptversammlung einen neuen Vorstand für die kommenden beiden Jahre gewählt. Neben den Herausforderungen der Bundestags- und Landtagswahl steht die Ausrichtung für die Kommunalwahl 2020 in der politischen Arbeit des neuen Vorstands an oberster Stelle.

Der Vorsitzende Ludwig Schnur meldete Erfolge bei den Mitgliederzahlen. Die JU Landshut gehöre mit ihren 120 Mitgliedern und einem Durchschnittsalter von rund 25 Jahren zu den jüngsten Kreisverbänden und den drei größten Verbänden in einer kreisfreien Stadt der JU in Bayern. Die Streichung säumiger Beitragszahler habe zu einer guten Rücklage in der Kasse beigetragen.

Die anschließende Neuwahl, die von den Grußworten der Bezirksrätin Martina Hammerl, von MdL Helmut Radlmeier, des JU-Bezirksvorsitzenden Paul Linsmaier sowie der Landshuter CSU-Kreis- und Fraktionsvorsitzenden Thomas Haslinger und Rudolf Schnur begleitet wurde, brachte ein neues Vorstandsteam für die kommenden beiden Jahre hervor. Dabei wurde der 22-jährige Ludwig Schnur einstimmig im Amt des Kreisvorsitzenden bestätigt. Als seine Stellvertreter stehen ihm nun neu Michaela Lochner und die wiedergewählten JUler Johannes Alfery, Benedikt Haseneder und Georg Stemberger zur Seite. Als Schatzmeister wurde Bernhard Leder bestätigt. Felix Wunderlich und Manuel Knott wurden als neue Schriftführer gewählt. Als weitere Mitglieder in den Ausschuss wählte die Versammlung Magdalena Rosmanith, Lena van Bracht, Urban Amberger, Marius Otho, Philipp Kondraschin, Tobias Daffner, Simon Müller und Walter Hahn.





Mit diesem breit aufgestellten Team an der Spitze startet die JU Landshut nun in die politische Arbeit der kommenden Jahre. Für Ludwig Schnur ist der Kurs klar: „Offenbar erschöpft sich die thematische Breite vieler Stadträte in Wohnungsbaugesellschaft, Schlachthof oder verkrampftem Denkmalschutz. Die meisten Parteien im Landshuter Stadtrat definieren sich damit nur noch über inhaltliche Eintönigkeit und vor allem fehlende Nachwuchsförderung. Als Junge Union Landshut betreiben wir hingegen als einzige politische Jugendorganisation in der Stadt aktiv Nachwuchsarbeit – und können auf eine inhaltlich starke Mannschaft zählen. Daher wollen wir mit diesem Team die bisherigen drei Stadtratssitze aus den Reihen der Jungen Union bei der Wahl 2020 deutlich erhöhen. Dieser Stadtrat braucht frische Köpfe, dieser Stadtrat braucht junge Köpfe.“

Kategorien: Aktuell, Politik

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