Digitalisierung: Stadt Landshut legt in Passau gemeinsam mit Partnern Basis für Gründerzentrum

Digitalisierung: Stadt Landshut legt in Passau gemeinsam mit Partnern Basis für Gründerzentrum

Auf den Weg nach Passau hat sich jüngst OB Alexander Putz gemeinsam mit Leiter Johann Winklmaier und Petra Zweckl vom Amt für Liegenschaften und Wirtschaft gemacht. Der erfreuliche Grund: Bei einem Termin im Großen Rathaussaal der Stadt Passau fand die offizielle Übergabe des Förderbescheids für das gemeinsame „Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern“ durch Staatsministerin Ilse Aigner an die beteiligten Partner aus den Städten Landshut, Deggendorf und Passau statt. Darüber hinaus unterzeichneten die Projektpartner die Vereinbarung für eine Arbeitsgemeinschaft für das „Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern“. Aus Landshut waren auch Landrat Peter Dreier mit seinem Wirtschaftsförderer Ludwig Götz und Hochschulpräsident Professor Dr. Karl Stoffel mit dabei.

Mit der Besiegelung der Vereinbarung und der Übergabe des Förderbescheids durch die Ministerin wurde der Grundstein gelegt, dass an den drei Standorten Landshut, Passau und Deggendorf eine hochwertige Infrastruktur für Existenzgründer im Bereich Digitalisierung entsteht sowie ein tragfähiges Netzwerk mit Strahlkraft auf ganz Niederbayern für Gründer und etablierte Unternehmen geschaffen werden kann.

„Jetzt kann es endlich losgehen. Wir stehen schon in den Startlöchern“, sagte OB Putz, der das gemeinsame Projekt als große Chance für die Region sieht. „Digitalisierung ist nicht nur Zukunftsthema – wir befinden uns bereits mittendrin“, so der Rathaus-Chef mit Blick auf den technologischen Fortschritt im privaten Bereich, in den Bildungseinrichtungen oder die digitalisierten Arbeitsabläufe in der Wirtschaft. „Digitalisierung ist eine globale Herausforderung – im Sinne der Stärkung unserer Region und um auch im Wettbewerb der Regionen bestehen zu können“, freut er sich bereits auf die Zusammenarbeit gemeinsam mit dem Landkreis und der Hochschule.





„Wir verfügen in unserer Region über ein großartiges innovatives Potenzial. Diese hervorragenden Kompetenzen, vor allem unserer Hochschulen – die ein wichtiges und unverzichtbares Rädchen im großen Digitalisierungsgetriebe sind – müssen gebündelt werden“, betonte Putz. Genauso sieht das Landrat Peter Dreier: „Mit dem Gründerzentrum Digitalisierung Bayern können wir die Synergieeffekte zwischen unserer Hochschule und der regionalen Wirtschaft optimal nutzen. Davon versprechen wir uns einen Nutzen für alle Beteiligten und damit für die gesamte Region.“ Eine kluge und enge Vernetzung sei dabei das A und O, um den Digitalisierungssprung erfolgreich zu meistern und weitere zukunftsweisende Wirtschaftszweige im digitalen und technologiebasierten Umfeld in der Region anzusiedeln, ist der Oberbürgermeister überzeugt.

In punkto Existenzgründervernetzung kann die Stadt Landshut mit der erfolgreichen und vorausschauenden Umsetzung des Landshuter Innovations- und Kompetenzzentrums Linkwork auf ein breites Knowhow zurückgreifen. Und auch was die notwendige Infrastruktur anbelangt, ist Landshut gut aufgestellt: Die Stadt hat in den vergangenen Monaten alle Anstrengungen unternommen, um für den Bau des Gründerzentrums ein Grundstück in unmittelbarer Nähe zur Hochschule Landshut zu finden und damit – neben einer gut funktionierenden Breitbandversorgung – bestmögliche Vernetzungsaktivitäten zu schaffen. Voraussichtlich im Herbst rollen die Bagger an, um mit dem Bau des Digitalisierungszentrums zu starten. Bereits heute bietet die Stadt Gründern breite Unterstützung und passende Räumlichkeiten.

Kategorien: Aktuell, Nachrichten

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