Drittes Spiel, dritte Pleite: EVL verliert 2:7 in Bietigheim und steht im Heimspiel am Mittwoch mit dem Rücken zur Wand

Drittes Spiel, dritte Pleite: EVL verliert 2:7 in Bietigheim und steht im Heimspiel am Mittwoch mit dem Rücken zur Wand

Der EV Landshut sieht im Playoff-Halbfinale gegen die Bietigheim Steelers weiterhin kein Land. Am Ostermontag verlor der EVL auch Spiel 3 der „Best of seven”-Serie gegen den Vorrunden-Ersten deutlich mit 2:7. Damit führen die Steelers mit 3:0-Siegen und können mit einem weiteren Erfolg in Spiel 4 am Mittwoch, 19.30 Uhr, in Landshut den Sprung ins Finale auf dem kürzesten Weg perfekt machen.

Dass beim EVL diesmal Marco Eisenhut für Tyler Weiman im Tor stand, spielte keine große Rolle. Der Goalie stemmte sich nach Kräften gegen das offensive Feuerwerk des Favoriten, konnte die klare Niederlage jedoch nicht verhindern. Und auch dass durch den Nicht-Einsatz von Weiman sowohl Kapitän Cody Thornton als auch Abwehrrecke Brad Staubitz mitspielen konnten, änderte nichts an der Landshuter Unterlegenheit.

Vor 4.125 Zuschauern in Bietigheim legten die Niederbayern einen katastrophalen Start hin. Es waren noch keine 5 Minuten auf der Stadionuhr, da stand es schon 3:0 für die Gastgeber. Jason Pinizzotto, Chris St. Jacques und Justin Kelly (Foto: Archiv) trafen quasi nach Belieben, mit einer ganz frühen Auszeit nach 4:50 Minuten brachte Coach Toni Krinner zunächst einmal Ruhe und Ordnung in sein Team.





Mehr noch: In der 13. Minute kam der EVL seinerseits binnen 39 Sekunden zu einem Doppelschlag durch PJ Fenton und Peter Abstreiter. Doch die zarten Landshuter Hoffnungen wurden rasch gedämpft, als Dominic Auger in doppelter Überzahl auf 4:2 stellte (16.).

Im Mitteldrittel demonstrierte Bietigheim jene Überlegenheit, die die Landshuter Fans schon in Spiel 2 mit einer Mischung aus Respekt und Entsetzen zur Kenntnis nahmen. Die Treffer Nr. 5 und 6 durch Archie Skalbeck (26.) und erneut Auger (34./PP) waren angemessener Ausdruck der Steelers-Dominanz.

Das letzte Wort hatte im Schlussabschnitt wieder Kelly mit dem 7:2 (54.). Für den EVL muss es nun in Spiel 4 am Mittwoch am Gutenbergweg in erster Linie darum gehen, sich den eigenen Fans mit einer respektablen Leistung zu präsentieren. Ob es gegen die bis dato übermächtig erscheinenden Bietigheimer zu einem Sieg reichen wird, steht auf einem anderen Blatt.

Kategorien: Aktuell, Sport

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