Ein Gejagter? Ein Verfolger? Die Fotos von Thomas Beißner sind ein Spiel mit der Wirklichkeit – und werden ab morgen im Schwarzen Hahn ausgestellt

Ein Gejagter? Ein Verfolger? Die Fotos von Thomas Beißner sind ein Spiel mit der Wirklichkeit – und werden ab morgen im Schwarzen Hahn ausgestellt

“Beißner meets Lynch” ist der Titel einer Fotoaustellung von Thomas Beißner, die vom 9. März bis 13. Mai im Schwarzen Hahn am Nahensteig zu sehen ist. Morgen, Donnerstag, um 19 Uhr findet die Vernissage statt.

Ein Mann wird gejagt. Durch Wälder und Tunnel geht die Flucht. Kein Schutz. Nirgends. Wer oder was hinter ihm her ist, es zeigt sich dem Betrachter nie. Das Unsagbare bleib ausgespart in den Bildern des Landshuter Fotografen Thomas Beißner, der erst kürzlich mit seiner gut besuchten Ausstellung „St.Martin-Architektur und Menschen“ in der Heilig-Geist-Kirche zu sehen war.

Ein Teil der Arbeiten ist bereits 2015 entstanden. Damals zur fotografischen Begleitung eines Stückes in “Schmid’s Laden” in Geisenhausen. Die Fotos bedienen sich der Optik von Filmstilen und sind eine Hommage an das Kino des amerikanischen Kult-Regisseurs David Lynch (Twin Peaks, Blue Velvet, Lost Highway et.). Aufgerollt wir hier das dunkle, kafkaeske, das alptraumhafte Dazwischen.





So scheinen die Fotografien oftmals Bildern zu entspringen, die sich zwischen Wachen und Schlaf drängen. Nichts ist wie es scheint. Ist die Person auf den Fotos (dargestellt von Christoph Schmid) wirklich ein Gejagter? Oder ist es nicht vielmehr er, der verfolgt? Ein Spiel mit der Wirklichkeit, denn „die Wirklichkeit ist nur ein Teil des Möglichen“ (Friedrich Dürrenmatt).

Kategorien: Aktuell, Kultur

Kommentar hinzufügen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Bitte geben Sie Ihren Namen sowie Ihre E-Mail-Adresse an. Weitere Pflichtfelder sind markiert.*