Ein kritischer Geist, der stets das Wohl der Menschen im Auge hatte: Die Landshuter SPD trauert um Peter Matzeder – heuer wäre er für 65 Jahre als Mitglied geehrt worden

Ein kritischer Geist, der stets das Wohl der Menschen im Auge hatte: Die Landshuter SPD trauert um Peter Matzeder – heuer wäre er für 65 Jahre als Mitglied geehrt worden

Die Landshuter SPD trauert um Peter Matzeder, der am Freitag im Achdorfer Friedhof zur letzten Ruhe gebettet wurde. Matzeder, 1924 in die Not- und Hungerjahre zwischen den beiden Weltkriegen hineingeboren, hat früh gelernt, was es heißt, “den Gürtel enger zu schnallen”  und im wahrsten Sinne des Wortes von der Hand in den Mund zu leben. Der Lohn des Vaters reichte kaum aus, um die Familie zu ernähren. Diese Erfahrung prägte sein ganzes Leben.

Als er nach dem 2. Weltkrieg seinen ersten Arbeitsplatz antrat, wurde er Mitglied der Gewerkschaft, erhielt aufgrund seines Engagements eine Ausbildung bei der Akademie für Arbeit und war anschließend über 30 Jahre Leiter der Landshuter Geschäftstelle der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten. Der Einsatz für die Arbeitnehmer für bessere Löhne, Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen war sein großes Credo.

Er wollte sich aber auch außerhalb der Gewerkschaften auf der politischen Ebene dafür einsetzen. So trat er 1952 der SPD bei und wäre in diesem Jahr für 65 Jahre Mitgliedschaft geehrt worden. Bis ins hohe Alter hat er sich innerhalb der SPD oft und nachdrücklich zu Wort gemeldet und an den Veranstaltungen teilgenommen, er war ein kritischer Geist, der stets das Wohl der Menschen im Auge hatte. Die Landshuter Sozialdemokraten werden ihn vermissen und in guter Erinnerung behalten.





Das Bild ist aus dem Jahr 2012, damals wurden Peter Matzeder (2.v.li.) und Otto Ulrich (4.v.li.) für 60 Jahre SPD-Mitgliedschaft geehrt.

Kategorien: Aktuell, Politik

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