Ein Streichquartett aus Niederbayern: Premiere von “Chrysostomus” in Schmid’s Laden mit Onslow, Beethoven und Schubert

Ein Streichquartett aus Niederbayern: Premiere von “Chrysostomus” in Schmid’s Laden mit Onslow, Beethoven und Schubert

Am Sonntag, 12. März, 17 Uhr, besuchen die Musiker des Chrysostomus-Quartetts erstmals die Konzertbühne Schmid´s Laden in Geisenhausen. Das  im Frühjahr 2014 gegründete Streichquartett besteht aus den Geigern Wolfgang Holler und Gregor Huber, dem Bratschisten Fritz Menzel sowie dem Cellisten Fred Flassig.

Seit der Klassik ist die Komposition für diese Besetzung eine satztechnische Herausforderung. Drei dieser besonderen Werke will das Chrysostomos-Quartett in abwechslungsreicher Zusammenstellung und spannender Interpretation einem breiteren Kreis erschließen. Den Namen des Quartetts spendierten die Meister Mozart und Arriaga, die mit zweitem Vornamen auf den byzantinischen Rhetoriker getauft waren.

Mit dem Streichquartett in c-Moll von George Onslow haben die Musiker ein hierzulande weniger bekanntes Werk ins Programm genommen. Onslow war der Sohn eines nach Frankreich geflohenen englischen Adeligen und einer südfranzösischen Gräfin. Seine Kammermusikwerke wurden zu seiner Zeit hoch geschätzt, bis ihm die Werke Beethovens in der Gunst des Pariser Publikums den Rang abliefen. Ob dies wirklich gerechtfertigt war, können die Hörer selbst entscheiden, wenn sie nach dem leidenschaftlich romantischen Werk Onslows das Quartett in B-Dur von Beethoven hören. Das dritte Quartett ist ein Werk des reifen Schubert, soweit man bei einem 27-Jährigen davon sprechen kann. Obwohl diese drei Werke innerhalb von nur 25 Jahren entstanden, zeigen sie doch durch die unterschiedlichen Charaktere der Komponisten sehr verschiedene Spielarten – und dokumentieren die große Bandbreite des Streichquartetts.





Karten zu 15 bzw. ermäßigt 8 Euro gibt es an der Theaterkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn oder beim online unter  www.schmidsladen@eventbrite.de. Alle Infos unter www.schmidsladen.de.

Kategorien: Aktuell, Kultur

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