Stefan Endraß zum EVL-Trainerwechsel: Alex Serikow kann gar nichts dafür, aber wir wollen einfach alles versuchen

Stefan Endraß zum EVL-Trainerwechsel: Alex Serikow kann gar nichts dafür, aber wir wollen einfach alles versuchen

“Wir wollen noch einmal einen emotionalen, psychologischen Impuls setzen, um wirklich alles versucht zu haben!” So erklärt Stefan Endraß, der Geschäftsführer der EVL Spielbetrieb-GmbH, den erneuten Wechsel auf dem Trainerposten des Oberliga-Teams (siehe eigene Meldung). Dieses hatte zuletzt unter Alexander Serikow neun Niederlagen am Stück kassiert, “und diese Fakten kann man nicht wegdiskutieren”, so Endraß (Bild).

Gleichwohl betont der Manager ausdrücklich, dass man dem Coach “keinen Vorwurf machen” könne. “Alexander Serikow kann gar nichts dafür”, dass man sich in einer sportlich derart unbefriedigenden Situation befinde. Er habe die Mannschaft in einer extrem schwierigen Situation übernommen, hart mit ihr gearbeitet, aber letztendlich hätten die Ergebnisse nicht gestimmt.

Für die Nachfolge bis Saisonende hat Endraß nun erneut eine hauseigene Lösung gewählt. Helmut Steiger, 1983 Deutscher Meister mit dem EVL, inzwischen 58 Jahre alt und bis dato im Trainerstab des Nachwuchses am Gutenbergweg tätig, übernimmt als Chefcoach; assistieren sollen ihm laut Stefan Endraß bei den Spielen abwechselnd Thomas Daffner und Thomas Mühlbauer.





Das Trainer-Trio soll das Oberliga-Team kurzfristig auf die Erfolgsspur zurückführen und ihm, hofft Endraß, schnell neuen Mut geben. “Ich habe”, berichtet der Geschäftsführer, “letzte Woche mit allen Spielern Einzelgespräche geführt.”  Eine zentrale Erkenntnis dieser Gespräche sei gewesen, dass es vielen Cracks an Selbstvertrauen fehle. Steiger, Daffner und Mühlbauer sollen jetzt für Besserung sorgen.

Am kommenden Wochenende stehen zum Abschluss der Meisterrunde die beiden Spiele in Weiden (Freitag) und gegen Deggendorf (Sonntag) auf dem Programm, wobei es für den EVL nur noch um die goldene Ananas geht, weil er den letzten Platz nicht mehr verlassen kann. Interessant wird’s mit Beginn der Playoffs, in denen die Rot-Weißen als Hauptrunden-Achter in einer Best-of-five-Serie auf den Ersten treffen, wahrscheinlich die Tölzer Löwen. Los geht’s am Freitag, 10. März, auswärts, Spiel 2 folgt dann am Sonntag, 12. März, am Gutenbergweg. Weitere Termine sind der 14. sowie bei Bedarf der 17. und 19. März.

Kategorien: Aktuell, Sport

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