Fehlstart ins Halbfinale: EVL verliert Spiel 1 in Bietigheim nach drei Toren von Wrigley mit 2:5 – Revanche am Samstag, 17 Uhr, in Landshut

Fehlstart ins Halbfinale: EVL verliert Spiel 1 in Bietigheim nach drei Toren von Wrigley mit 2:5 – Revanche am Samstag, 17 Uhr, in Landshut

Fehlstart für den EVL ins Playoff-Halbfinale gegen die Bietigheim Steelers: Spiel 1 der Best-of-seven-Serie verlor der Eislaufverein am Donnerstabend auf des Gegners Eis mit 2:5. Matchwinner vor 4.231 Zuschauern in Bietigheim war „Goldhelm“ David Wrigley, der drei Tore schoss. Gelegenheit zur Revanche hat der EVL schon am Samstag um 17 Uhr. Zu Spiel 2 am Gutenbergweg werden gut 6.000 Fans erwartet.

Der EVL kam nicht gut ins Auftaktspiel. Zu Beginn strahlte Bietigheim das Selbstvertrauen und die Autorität des Vorrunden-Ersten aus, während die Gäste zunächst seltsam passiv bis verzagt agierten. Die Folge war eine frühe 2:0-Führung für die Steelers, beide Torschützen (Wrigley/7. und Pinizzotto/16./PP) durften vergleichsweise ungestört einnetzen.

Dann gab Landshut aber ein kräftiges Lebenszeichen, als Peter Abstreiter (Foto: Archiv) die erste Überzahl schon nach 11 Sekunden zum Anschlusstor ausnutzte (18.). Unter dem Strich war der EVL mit dem 2:1-Rückstand nach 20 Minuten gut bedient, die Schlusssequenz des Drittels machte jedoch Hoffnung.





Zu Recht, wie sich gleich nach Wiederbeginn zeigen sollte. 52 Sekunden waren im 2. Drittel auf der Uhr, als PJ Fenton mit einem schönen Gruß an die (zu langsam reagierende) Fanghand von Steelers-Goalie Sinisa Martinovic das 2:2 markierte. Nun war es ein Match auf Augenhöhe – und ein sehenswertes obendrein.

Der EVL traute sich jetzt mehr, präsentierte sich auf angemessenem Halbfinal-Niveau – und musste stets höllisch auf die brandgefährliche Bietigheimer Offensive mit ihrer herausragenden individuellen Klasse aufpassen. Nicht immer gelang dies: In der 30. Minute schoss Wrigley sein zweites Tor, zu dem der gleichfalls bestens aufgelegte Justin Kelly seinen dritten Assist des Abends beisteuerte. Mit 3:2 für den Favoriten ging’s zum nächsten Pausentee.

Bis Mitte des Schlussabschnitts blieb es eine enge Kiste. In der 51. Minute jedoch bekam Brad Staubitz für einen Check von hinten gegen Robin Just 2 plus 10 Minuten Strafe aufgebrummt, und im folgenden Bietigheimer Powerplay ließ es Wrigley zum dritten Mal krachen: 4:2, die Vorentscheidung. Landshut probierte alles, drang aber nicht mehr entscheidend durch. Auf der anderen Seite kamen die Steelers durch Frederik Cabana mit ihrem dritten Überzahltor 49 Sekunden vor Feierabend noch zum 5:2.

Kategorien: Aktuell, Sport

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