Frauen-Power beim SPD-Empfang im Rauchensteiner Haus: Natascha Kohnen und Anja König werben für mehr Solidarität – und ihren Kanzlerkandidaten: “Schulz kann man fühlen!”

Frauen-Power beim SPD-Empfang im Rauchensteiner Haus: Natascha Kohnen und Anja König werben für mehr Solidarität – und ihren Kanzlerkandidaten: “Schulz kann man fühlen!”

Über ein volles Haus konnte sich die Landshuter SPD bei ihrem Jahresempfang am Samstagnachmittag freuen. Kein Wunder, hatten es die Sozialdemokraten doch in zweierlei Hinsicht sehr gut getroffen. Veranstaltungsort war das revitalisierte Rauchensteiner Haus auf der Mühleninsel, auf das viele Landshuter im besten Sinne neugierig waren bzw. noch sind. Und mit Natascha Kohnen hatte die Landshuter Parteichefin Anja König eigentlich die Generalsekretärin der BayernSPD als Ehrengast eingeladen. Seit gestern indes ist klar: Kohnen wird nach ihrem Sieg bei der Urwahl neue Landesvorsitzende – und somit war der Jahresempfang kein alltäglicher Termin, weder für die hiesigen Genossen noch für die designierte Herausforderin von Horst Seehofer und der CSU.

“Wege zu einer gerechten Gesellschaft” hieß das Motto des Empfangs, und folgerichtig widmete sich Natascha Kohnen in wesentlichen Passagen ihrer Rede dem Thema Solidarität. Dies sei etwas, was viele Menschen vermissten, und hier sei die SPD gefragt. Die künftige Landesvorsitzende warb zudem für mehr Emotion, Empathie und “eine andere Sprache” in der Politik – “da müssen wir wirklich was verändern”. Die Leute müssten “in der Wahlkabine spüren, wer wir sind”. Vorbild sei diesbezüglich Martin Schulz, der Bundesvorsitzende und Kanzlerkandidat, er sei authentisch und nah dran an den Menschen. Mehr noch: “Schulz”, so Natascha Kohnen, “kann man fühlen.”





Auch die Landshuter SPD-Chefin Anja König trat in ihrer Rede energisch für gesellschaftliche Solidarität ein. “Wenn ich mich in unserem Land so umschaue”, so König, “dann habe ich stets das Bedürfnis, für mehr Gerechtigkeit zu sorgen.” Es gelte, “die Schere zwischen Arm und Reich”, die sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr geweitet habe, wieder zu schließen.

Kategorien: Aktuell, Politik

Kommentare

  1. “Schulz kann man fühlen!”
    “Schulz kann man fühlen!” 14 Mai, 2017, 18:24

    So kann man es auch formulieren – nach drei drastischen Abstürzen im Saarland, in Schleswig-Holstein und jetzt in NRW. Der Schulz-Zug, den die Medien erfunden und gehyped haben, ist entgleist. Erfreulicher Nebenkriegsschauplatz: Die Grünen “Wunschpartner” der SPD-Linken in NRW, haben sich halbiert. Zurecht, wenn man die Schulpolitik, die Sicherheitspolitik, die Haushaltspolitik und das Grundverständnis von SPD und Grünen analysiert: Die Deutschen sind des sich um alles kümmernden Nanny-Staates überdrüssig.

    Insgesamt ist heute in schöner Abend: Der Champagner war schon eingekühlt, jetzt gibt’s ein Glaserl auf die Wahl in NRW.

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