“Geometrie in der Kunst”: Paul M. Arnold betritt auf spektakuläre Weise Neuland in der Betrachtung alter Meisterwerke

“Geometrie in der Kunst”: Paul M. Arnold betritt auf spektakuläre Weise Neuland in der Betrachtung alter Meisterwerke

“Geometrie in der Kunst – von Hans von Burghausen bis Fritz Koenig” lautet der Titel eines Vortrags von Paul M. Arnold am  kommenden Sonntag, 30. April, um 17 Uhr im Skulpturenmuseum.

Die Geometrie – eine der sieben freien Künste – war über viele Jahrhunderte hinweg eine meist verborgene und heute verdrängte Grundlage der Künste; sie war ein Garant dafür, dass die bloßen Kunst-Handwerke’ ihre höhere Weihe als ‘Kunst’ erhielten. Paul M. Arnold, Studiendirektor (Kunst) a.D. und Vorsitzender des Hans-Leinberger-Vereins gibt einen Überblick über die seit der Antike gebräuchlichen geometrischen Gestaltungs- bzw. Kompositionssysteme in Architektur, Malerei und Plastik und vergleicht sie mit der Haltung des modernen Künstlers am Beispiel Fritz Koenig.

Schwerpunktmäßig werden Einblicke in das “Bauhüttengeheimnis” des Hans von Burghausen und der überraschenderweise davon nicht weit entfernten “Kunst der Messung” Albrecht Dürers gegeben und die Kontinuität dieses Wissens bis in das 19. Jahrhundert dargelegt. Dabei gehen die Analysen Arnolds weit über bisher meist angenommene Systeme des “goldenen Schnitts” oder vager “Triangulatur” hinaus und betreten auf spektakuläre Art und Weise Neuland in der Betrachtung altbekannter Meisterwerke. Aus kreisgeometrischen “Grundlagen”  zieht er so vielfältige und detaillierte Übereinstimmungen, dass Zufallstreffer mit mathematischer Sicherheit auszuschließen sind.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Hans-Leinberger-Verein – der Eintritt ist frei.





Kategorien: Aktuell, Kultur

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