“Gute Nachricht” für die Schüler: “Freie Wähler setzen sich mit G9 durch”, freut sich Hubert Aiwanger

“Gute Nachricht” für die Schüler: “Freie Wähler setzen sich mit G9 durch”, freut sich Hubert Aiwanger

Vier Jahre lang haben die Freien Wähler im Landtag (und außerhalb) dafür gekämpft – jetzt haben sie ihr Ziel erreicht: Schüler in Bayern können das Abitur bald auch wieder nach neun Jahren absolvieren. “Trotz massiven Widerstands der CSU”, so der FW-Fraktionschef im Bayerischen Landtag, Hubert Aiwanger (Bild) aus Rottenburg, in einer Pressemitteilung, “konnten sich die Freien Wähler letztlich durchsetzen.”

Aiwanger weiter: “Wir begrüßen, dass der G9-Zug nun endlich Fahrt aufgenommen hat. Schließlich spricht sich die überwältigende Mehrheit der Schulfamilie für ein neunjähriges Gymnasium aus – so, wie wir Freien Wähler dies bereits vor vier Jahren in unserem Volksbegehren gefordert haben. Leider haben Minister Spaenle und die CSU mit ihrer Verweigerungshaltung zwischenzeitlich einer halben Schülergeneration die Möglichkeit genommen, mehr Zeit zum Lernen und zum Leben zu haben.”

Gerade auch im ländlichen Niederbayern bringe ein G9 große Vorteile im Vergleich zum G8: Viele Schüler hätten am Land weite Wege zur Schule zurückzulegen, und der Nachmittagsunterricht beim G8 komme noch “erschwerend hinzu”, so Aiwanger. Das G9 hingegen komme überwiegend mit Vormittagsunterricht aus.





Der FW-Chef: „Die Abiturientenquote in Niederbayern hängt dem bayerischen Durchschnitt hinterher, ein G9 wird die gymnasiale Schullaufbahn auch am Land wieder attraktiver machen. Viele Schüler, die gymnasial geeignet sind, aber bisher aufgrund der schlechten Rahmenbedingungen des G8 andere Schularten bevorzugten, können mit dem G9 wieder das Gymnasium besuchen.“

Die Entscheidung der Staatsregierung, nun doch auch das neunjährige Gymnasium wieder flächendeckend anbieten zu wollen, sei also eine gute Nachricht, so Aiwanger weiter. “Das gilt vor allem für die Schulen, die im Rahmen des Modellprojekts ‘Mittelstufe Plus’ bisher nicht zum Zug gekommen sind und keinen neunjährigen Gymnasialzug anbieten durften.“ Besonders wichtig sei den FW die strikte Einhaltung des Konnexitätsprinzips bei der Wiedereinführung des G9. Alle Kosten, die durch die Einführung des G9 entstehen, müsse der Freistaat tragen –nicht aber die Kommunen. Aiwanger: “Wir Freie Wähler werden als einstige Initiatoren des Konnexitätsprinzips strengstens auf die Einhaltung dieses verfassungsrechtlichen Prinzips achten.”

 

Kategorien: Aktuell, Politik

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