ILS-Zukunft: LM plädiert für Kompromiss – würde Neubau-Lösung eine ganze Kita oder eine halbe Grundschule kosten?

Die Stadtratsfraktion der Landshuter Mitte hat sich an den beiden letzten Dienstagen mit der Zukunft der Integrierten Leitstelle (ILS) beschäftigt und sich vor diesem Hintergrund mit dem städtischen Kämmerer und dem Geschäftsführer der ILS getroffen sowie mit Vertretern der Landshuter Feuerwehr. Am kommenden Freitag ist die ILS – wie berichtet – Thema eines Sonderplenums.

Hier die Pressemitteilung der LM: “Die Fraktionsmitglieder, unter Vorsitz von Hans-Peter Summer, wollten sich aus erster Hand informieren, wie eine Lösung im Erweiterungsstreit möglich wäre. Unstreitig ist, dass die Erweiterung notwendig ist, da spätestens im Jahre 2o18 die komplette Hard-Ware der ILS getauscht werden muss. Die Stadt muss die Erweiterung und den Hard-Ware-Tausch vorfinanzieren, was überschlägig im Jahre 2o17 und 2o18 eine gute Million Euro kostet. Diese Kosten werden dann von den Mitgliedern im Zweckverband ILS auf die nächsten zehn Jahre refinanziert, so dass der städtische Haushalt, gerechnet auf die nächsten zehn Jahre, den Investitionsbetrag zurückerhält.

Durch die Erweiterung wird eine geringe Lagerfläche im Erdgeschoß sowie ein Stellplatz für Feuerwehrfahrzeuge zum Wegfall kommen. Würde die ILS ausgelagert, beispielsweise in die Wäscherei oder durch einen Neubau, würden Kosten in Höhe von rund 3,5 Mio. Euro entstehen, die nur hinsichtlich der Hard-Ware-Komponenten, die ohnehin auszutauschen wären, refinanziert würde.





Auf Frage von Frau Dr. Fick erklärte der Kämmerer, dass, würde der Stadtrat einen Neubau erwägen, dies bedeutet, dass entweder eine ganze Kita oder eine halbe Grundschule nicht gebaut werden könne. Die neue Feuerwache auf dem Hofberg wäre auf völlig unbestimmte Zeit verschoben.

Claudia Zehentbauer hat in der Diskussion mit den Feuerwehrmännern nach einem Kompromiss gesucht, der gangbar ist. Die Feuerwehr fürchtet vor allem, dass das heutige Dilemma sich in fünf Jahren wiederholt. Die Feuerwehr könnte mit dem Erweiterungsbau dann leben, wenn bis 2o28 keine Erweiterung der ILS zu Lasten der Feuerwehr vorgenommen würde.

Ferner soll im Stadtrat beschlossen werden, dass die Mitarbeiter der ILS Parkplätze an der Sigmund-Schwarz-Straße und nicht mehr im Innenhof der Feuerwehr erhielten. Auch sollte der Stadtrat schon sein Versprechen erneuern, den Neubau der Feuerwache Hofberg ab dem Jahr 2o18 anzuschieben.

Auch die Landshuter Mitte meint, dass alle Parteien mit diesem Kompromiss leben könnten, und bittet die übrigen Stadtratsmitglieder um Zustimmung.”

 

Kategorien: Aktuell, Politik

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