Ist das Wetter zu schön? Ziemlich leerer Bernlochner beim Auftakt des ersten “Info-Markts” in Sachen B15 neu/ Ost-Süd-Umfahrung Landshut

Ist das Wetter zu schön? Ziemlich leerer Bernlochner beim Auftakt des ersten “Info-Markts” in Sachen B15 neu/ Ost-Süd-Umfahrung Landshut

Draußen war allerbestes Frühlingswetter, drinnen im Bernlochner herrschte (noch?) ziemliche Leere, als heute um 15.30 Uhr der erste “Info-Markt” zum Raumordnungsverfahren B15 neu/ Ost-Süd-Umfahrung Landshut eröffnet wurde. Mit diesem neuen Format wollen die Verantwortlichen des Dialogforums – OB Alexander Putz, Landrat Peter Dreier und Karl Wiebel als Chef der bayerischen Straßenbauverwaltung – die interessierten Bürger besser erreichen als mit den bisher üblichen “Frontalvorträgen”. Insgesamt sind drei Info-Märkte geplant – nach Landshut (wo der Info-Markt heute noch bis 20 Uhr dauert) wurden als Veranstaltungsorte das Pfarrheim Adlkofen (Mittwoch, 5. April) und die Mittelschule Geisenhausen (Mittwoch, 26. April) ausgewählt.

OB Putz begrüßt dieses zusätzliche Informationsangebot: “Die Unterlagen sind sehr umfangreich und komplex. Mit dieser Hilfestellung ist es deutlich leichter, aus der Menge an Unterlagen die für einen persönlich relevanten Informationen herauszuholen und zu erkennen, ob und wie man ggf. betroffen ist.” Landrat Peter Dreier sieht die Info-Märkte ebenfalls positiv: “Hier kann sich jeder die Infos holen, die er konkret braucht. Effektiver geht es nicht.” Er sei zuversichtlich, dass die Stellungnahmen zu den Raumordnungsunterlagen “wertvolle Hinweise für die Variantenwahl und die weitere Planung” brächten.

Wie berichtet, hat das Staatliche Bauamt Landshut drei Varianten einer Umfahrung von Landshut im Zuge der B15 neu in das Raumordnungsverfahren (ROV) eingebracht und die Regierung von Niederbayern als zuständige Behörde das ROV formell eingeleitet. Rund 60 Fachstellen wurden zur Stellungnahme aufgefordert. In den betroffenen Kommunen werden die Unterlagen im April vier Wochen lang öffentlich ausgelegt. Jedermann kann eine Stellungnahme bei der Gemeinde abgeben, die diese dann gesammelt an die Regierung weiterleitet.





Mit der Überprüfung der drei Varianten im ROV soll ein möglichst konfliktarmer Korridor gefunden werden. Die endgültige Feintrassierung der Bundesstraße erfolgt danach im Planfeststellungsverfahren. Dann kommen auch technische Details sowie Enteignungs- und Entschädigungsfragen auf die Agenda. Sämtliche Unterlagen können auf der Homepage www.ou-landshut.de heruntergeladen werden.

Kategorien: Aktuell, Nachrichten

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