“Ja zu Europa – Mut zur Veränderung”: Grünen-Fraktionschef Toni Hofreiter referiert und diskutiert im Gabelsberger Hof

“Ja zu Europa – Mut zur Veränderung”: Grünen-Fraktionschef Toni Hofreiter referiert und diskutiert im Gabelsberger Hof

Euro-Krise und Brexit haben Europa erschüttert. Rechtspopulisten benutzen „Brüssel“ als Sündenbock für nationale Versäumnisse. Die Grünen indes bekennen sich laut Pressemitteilung “eindeutig” zur Europäischen Union, denn sie sei Garant für Frieden und Rechtsstaatlichkeit. Die aktuellen Herausforderungen seien global und zu groß, um sie auf nationaler Ebene zu lösen. Der Kampf gegen Klimawandel und Armut, die Kontrolle globaler Finanzmärkte, das Austrocknen von Steueroasen und ein wirksamer Datenschutz könne nur gemeinsam umgesetzt werden.

Doch die Grünen mahnen auch Strukturreformen an. Europa müsse nachhaltiger, solidarischer und demokratischer werden. Am Dienstag, 23. Mai, 19.30 Uhr, referiert Anton Hofreiter (Bild), Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, “über die notwendige  Weiterentwicklung der EU”. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion. Die Veranstaltung findet im Gabelsberger Hof statt, interessierte Bürger sind herzlich eingeladen.

 





 

Kategorien: Aktuell, Politik

Kommentare

  1. "Was kann man nun ... 15 Mai, 2017, 20:19

    „… von einem Menschen […] erwarten?
    Überschütten Sie ihn mit allen Erdengütern, versenken Sie ihn in Glück bis über die Ohren, bis über den Kopf, so daß an die Oberfläche des Glücks wie zum Wasserspiegel nur noch Bläschen aufsteigen, geben Sie ihm ein pekuniäres Auskommen, daß ihm nichts anderes zu tun übrigbleibt, als zu schlafen, Lebkuchen zu vertilgen und für den Fortbestand der Menschheit zu sorgen – so wird er doch, dieser selbe Mensch, Ihnen auf der Stelle aus purer Undankbarkeit, einzig aus Schmähsucht einen Streich spielen. Er wird sogar die Lebkuchen aufs Spiel setzen und sich vielleicht den verderblichsten Unsinn wünschen, den allerunökonomischsten Blödsinn, einzig um in diese ganze positive Vernünftigkeit sein eigenes unheilbringendes phantastisches Element beizumischen. Gerade seine phantastischen Einfälle, seine banale Dummheit wird er behalten wollen …“ (Fjodor Michailowitsch Dostojewski: in: Aufzeichnungen aus dem Kellerloch)

    Man könnte meinen, Dostojewski hätte die Grünen schon gekannt …

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    • Harald Dietl
      Harald Dietl 16 Mai, 2017, 14:36

      Im Roman „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ beschreibt sich ein Ich-Erzähler als bösartig und verkommen, voll von Aggression und Rachsucht, sich seiner boshaften Dummheit vollkommen bewusst.

      Dass im Roman der Name des Ich-Erzählers unerwähnt bleibt, wirkt anscheinend anziehend auf den anonymen Kommentator, erkennt er sich darin selbst?

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      • Ich muss dich enttäuschen ...
        Ich muss dich enttäuschen ... 22 Mai, 2017, 07:21

        … ich erkenne mich nicht in diesem Roman.

        Allerdings erkenne ich das Verhaltensmuster der Grünen und ihr “unheilbringendes phantastisches Element” und eine “banale Dummheit”. Und das nicht nur bei europäischen Themen, sondern eigentlich ganz generell, egal, welches Thema die Grünen aufgreifen.

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