Bayernpartei-Jugend wählt neuen Niederbayern-Chef – die weiß-blauen Patrioten wünschen sich ein “Europa der Regionen”

Bayernpartei-Jugend wählt neuen Niederbayern-Chef – die weiß-blauen Patrioten wünschen sich ein “Europa der Regionen”

In Altdorf fand die Jahreshauptversammlung des Jungbayernbundes Niederbayern, der Jugendorganisation der Bayernpartei, mit Neuwahlen statt. Die bisherige Vorsitzende Martina Ettl aus Rattenberg (Landkreis Straubing-Bogen) zeigte sich erfreut über das zahlreiche Erscheinen von Mitgliedern und Interessenten, insbesondere der Ehrengäste Robert Neuhauser (Landshuter Bayernpartei-Stadtrat) sowie Hans-Jürgen Müller (Kreisvorsitzender Landshut).

Da der niederbayerische Bezirksverband des Jungbayernbundes erst vor zwei Jahren wiederbelebt wurde, ist es laut Ettl nicht selbstverständlich, dass man in dieser Zeit feste Strukturen schaffen sowie etliche Aktionen durchführen konnte. Neben zahlreichen kleineren Veranstaltungen gehörten der Besuch des Politischen Aschermittwochs in Vilshofen und des Politischen Frühschoppens beim Gillamoos in Abensberg zu den Höhepunkten. Auch die Fahrten zum Gäubodenfest blieben allen Beteiligten in bester Erinnerung. Der JBB Niederbayern startete mehrere politische Aktionen, z.B. gegen die schleichende Bargeldabschaffung. Ettl erklärte, dass sie aufgrund beruflicher und schulischer Auslastung in nächster Zeit etwas kürzer treten wolle. Dank des starken Mitgliederzuwachses fanden sich problemlos Kandidaten für die neue Vorstandschaft.

Den Posten des Vorsitzenden übernimmt ab sofort Florian Geisenfelder aus Rohr in Niederbayern, der als Bundestagsdirektkandidat für Landshut/ Kelheim antritt. Marina Ettl bleibt dem Vorstand als Vize erhalten. Die weiteren Ämter wurden wie folgt besetzt: Bernd Hoffmann aus Ergoldsbach als Schriftführer, Jennifer Wagner aus Vilshofen als Finanzbevollmächtigte sowie Oliver Würtz (Oberergoldsbach) und Erwin Schambeck als Beisitzer. Als Delegierte zum Landesausschuss des JBB wurden Alexander Lippert, Rebecca Neuhauser und Christoph Götz gewählt, allesamt aus Landshut.





Der neue JBB-Chef für Niederbayern erläuterte in seiner Antrittsrede die Ziele für die kommenden Jahre. In den nächsten Wochen und Monaten stehe der Bundestagswahlkampf klar im Zentrum. Der frisch gewählte Vorsitzende möchte als JBB vermehrt Präsenz in der Öffentlichkeit und den Medien zeigen. So plane er Info-Stände und weitere Aktionen, um den Bekanntheitsgrad und die Sichtbarkeit der „jungen Bayernpartei“ zu erhöhen. Ziel sei, den „erfreulichen Aufwärtstrend“ weiter zu verstärken.

Besorgt zeigte er sich über die Politikverdrossenheit “gerade bei jungen Menschen”. Dies sei vor dem Hintergrund kommender und noch nicht bewältigter Herausforderungen fatal. Exemplarisch führte er Themen wie Griechenland- und Flüchtlingskrise an, die mitnichten gelöst und überwunden seien. Gerade die Jugendorganisation der Bayernpartei sei hier Anlaufstelle für liberal-konservative und heimatgebundene junge Menschen. Unter dem neuen französischen Präsidenten Macron müsse man jetzt auch gut beobachten, ob die Zentralisierung in der EU weiter Fahrt aufnehme und regionale Kompetenzen, Traditionen und Brauchtümer darunter zu leiden hätten. Geisenfelder betonte ausdrücklich, als “weiß-blaue Patrioten” sei man keinesfalls gegen Europa, aber man wünsche sich ein Europa der Regionen.

(Im Bild v.re.: Bezirksvorsitzender Florian Geisenfelder, Landespressesprecher Thomas Pfeffer, Beisitzer Oliver Würtz, Schriftführer Bernd Hoffmann, Vize Marina Ettl, Generalsekretär Bernhard Neumann, Finanzbevollmächtigte Jennifer Wagner)

Kategorien: Aktuell, Politik

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