Klavierabend im Skulpturenmuseum: Elias Haslauer spielt Claude Debussy und Franz Schubert

Klavierabend im Skulpturenmuseum: Elias Haslauer spielt Claude Debussy und Franz Schubert

“Elias Haslauer: Debussy, Schubert” – so lautet der Titel des Klavierabends am kommenden Sonntag, 12. März, 17 Uhr, im Skulpturenmuseum.

Der erste Band von Claude Debussys “Préludes” entstand zwischen 1908 und 1910. In diesem Zyklus von zwölf Miniaturen entwickelt sich in jedem Stück aus einfachen musikalischen Keimzellen ein eigener Kosmos. So entstehen äußerst vielgestaltige Charaktere, Eindrücke und Szenen, die lyrisch, dramatisch oder humoresk mit einer facettenreichen Klangsprache gestaltet sind.

Franz Schuberts Klaviersonate G-Dur D. 894 aus dem Jahr 1826 ist ein intimes Werk von fließender lyrischer Kantabilität, schwärmerischer Sehnsucht, eruptiver Leidenschaft und pianistischer Spielfreude. Die klassische viersätzige Anlage behandelt Schubert mit einer musikalischen Ästhetik, die bereits auf die Romantik vorausweist.

Elias Haslauer, 1991 in Landshut geboren, war 2006 bis 2011 Schüler von Makiko Ogawa an der Städtischen Musikschule Landshut; danach nahm er Unterricht bei Prof. Thomas Böckheler, seit Oktober 2012 im Rahmen eines Klavierstudiums an der Hochschule für Musik und Theater in München. Er besuchte Meisterkurse bei Prof. Konrad Elser und Prof. Andrzej Jasinski. Im Juni 2011 wurde er beim Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” mit einem zweiten Preis ausgezeichnet. 2012 erhielt er einen Förderpreis der Bruno-Frey-Stiftung, im Mai 2014 den Jugendkulturpreis des Rotary-Club Landshut. Parallel zu seinen musikalischen Aktivitäten studiert er Mathematik und Philosophie an der Ludwig-Maximilians- Universität München. – Der Eintritt kostet 15 bzw. ermäßigt 12 Euro.

(Foto: Peter Litvai)





Kategorien: Aktuell, Kultur

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