Leserbrief zum SPD-Rentenkonzept: Kein Rettungsanker, sondern eher ein gefährliches Riff

Zu einer aktuellen politischen Debatte hat uns folgender Leserbrief erreicht:

Die SPD-Pläne zur Rente sind kein Rettungsanker für den strauchelnden Dampfer der Sozialdemokraten, sie sind eher ein gefährliches Riff, an dem das sozialdemokratische Schiff völlig zerschellen kann.

Herr Schulz fordert, dass die Selbstständigen in die gesetzliche Rente gezwungen werden. Wie wäre es, wenn Herr Schulz vorab einmal mit den Betroffenen gesprochen hätte? Dann hätte er nämlich erfahren, dass die Selbstständigen gar nicht in die gesetzliche Rente wollen! Herr Schulz plant, drei Millionen Menschen gegen ihren Willen in die gesetzliche Rente zu zwingen. Die Selbstständigen sollen also die von schwarz-rot verursachte Misere der Rentenlage sowie die systembedingte demografische Fehlentwicklung in der Rente auffangen.





Dies wird nicht funktionieren, die gesetzliche Rente ist im Vergleich zu vielen privaten Renten unattraktiv. Die Rückzahlungen sind vielfach schlechter als bei privaten Anbietern. Wo wir als Selbstständige vielleicht mitgehen könnten wäre ein Pflicht zur Versicherung gegen Altersarmut, aber eben keine Pflicht zur gesetzlichen Versicherung.

Marco Altinger, Präsident Werteorientierter Mittelstand Deutschland e.V. (WEMID), 84030 Landshut

Kategorien: Aktuell, Meinung, Politik

Kommentar hinzufügen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Bitte geben Sie Ihren Namen sowie Ihre E-Mail-Adresse an. Weitere Pflichtfelder sind markiert.*