Leserbrief zum Tag der Arbeit: St. Martin ist im stockenden Schulz-Zug unterwegs und stellt Forderungen auf, die schon längst umgesetzt werden könnten

Im Nachgang zum 1. Mai hat uns folgender Leserbrief erreicht:

Amüsiert habe ich die immer wiederkehrenden Äußerungen der Gewerkschafter zum 1. Mai (Tag der Arbeit) gelesen. Es ist in der Tat richtig, dass Kapital und Arbeitslohn unterschiedlich besteuert wird. Man verkennt aber immer, dass angelegtes Kapital bereits versteuert ist. Es ist also de facto eine Doppelbesteuerung.

Selbst wenn man aber der Meinung ist, dass Kapitaleinkünfte auch mit bis zu 45 Prozent versteuert werden müssen, dann wundert es mich, dass die SPD das nicht schon längst umgesetzt hat?? Die sind doch in der Regierung und könnten das umsetzen. Jetzt ist St. Martin im stockenden Schulzzug unterwegs und stellt Forderungen auf, die schon längst umgesetzt werden könnten. Sorry, aber das ist in meinen Augen wenig glaubhaft. Ich hoffe, die Gewerkschafter erkennen, dass ihnen hier etwas vorgemacht wird.





Aber ich muss auch bei manchen Äußerungen zustimmen, die Grenzlandkreise dürfen nicht zu reinen Pendlerwohnstätten degradiert werden. Hier muss die Staatsregierung mehr darauf achten, dass kein ungesundes Gefälle zwischen Land und Stadt entsteht. Eine gute Infrastruktur ist dabei essentiell, anstelle einer Draufzahlmaut für Ausländer hätte sich die CSU hierfür einsetzen sollen.

In Summe kam in dieser Bundesregierung von allen Parteien das Unsinnigste zusammen. Die FDP steht nach ihrer Erneuerung als Partei der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vernunft bereit, um wieder sinnvolle Politik für Deutschland und Europa zu machen.

Marco Altinger

Unternehmer

Landshut

 

Kategorien: Aktuell, Meinung, Politik

Kommentare

  1. Harald Dietl
    Harald Dietl 10 Mai, 2017, 20:21

    Herr Altinger scheint sich im Dauerwahlkampf zu befinden. Regelmäßig beglückt er uns mit Leserbriefen und Presseerklärungen zu längst bekannten Themen. Seine Mitbürger, meint er, werden schon nicht erkennen, dass es sich bei seinen „Leserbriefen“ lediglich um getarnte politische Werbung für sich und die Partei handelt, der er angehört. Wie lange sollen wir das noch aushalten, bis zur nächsten Kommunalwahl?

    Seine Äußerungen bewegen sich nur an der Oberfläche und enthalten abgedroschene FDP-Weisheiten. Ein Arbeitnehmer hat seinen Lohn oder Gehalt ebenso versteuert und muss beim Kauf von Lebensmitteln oder Konsumgütern neben der Mehrwertsteuer einige andere Abgaben leisten.

    Dass die SPD nur Juniorpartnerin in der Koalition ist, sollte ihm ebenso bekannt sein. Die Leitlinien der Politik bestimmt die Bundeskanzlerin mit der CDU und CSU. Und mit Martin Schulz hat diese Forderung wenig zu tun, denn sie besteht schon wesentlich länger, nicht nur vonseiten der SPD und den Gewerkschaften.

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