Leserbrief zur Westtangente: Nicht nur an der Isar joggen – Gegner sollen sich mal in der Luitpoldstraße treffen

Zur Diskussion um den Bau einer Westtangente hat uns folgender Leserbrief erreicht:

Es ist schon bemerkenswert, mit welcher Chuzpe die BI „-contra Westtangente“ zum isaraufwärts Joggen aufruft! Ich bezweifle, dass die Zyniker der BI verstehen, welche entlastende Bedeutung eine Stadtumfahrung im Westen für die Lebensqualität der Landshuter hat. 

Die paar weltfremden Eigner einiger Villen im „oberen Klötzlmühlviertel“ wollen damit zur Verteidigung ihres freien Blickes auf die Isarau aufrufen, während in der gleichen Stunde ca. 5.000 Landshuter entlang der Luitpoldachse ca. 2.500 Kraftfahrzeuge mit allen Sinnen „genießen“ dürfen.





Ich rufe die BI „-contra Westtangente“ auf, sich am 20. Juni, gleiche Zeit, nach einem gemütlichen Spaziergang vom Festplatz und vom Bahnhof aus, sich in der Luitpoldstraße am Stadtpark zu treffen. Dort lässt‘s sich sicher gemütlich über das Gehörte, Gesehene und Gerochene diskutieren. Vielleicht fällt manchem dabei etwas Konstruktives zur Problemlösung für die ganze Stadt ein, nicht nur St. Florians- oder Feldhasenargumente.

Robert Grundl

 

Kategorien: Aktuell, Meinung

Kommentare

  1. Elke Rümmelein
    Elke Rümmelein 17 Mai, 2017, 13:10

    Sehr geehrter Herr Grundl.
    Natürlich haben wir die Luitpoldstraße im Blick. Und ich betone, gerade diese Straße! Wenn sich die Beführworter einmal unabhängige Verkehrsgutachten anschauen würden, würden sie sehen, dass die Hauptverkehrslast im Nordosten aufschlägt. Die Konrad-Adenauer-Str. Ist hier die wirklich Leidtragende.
    In den letzten Jahren hat man versucht, mit Baumaßnahmen und entsprechenden Ampelschaltungen den Verkehr in der Luitpoldstraße möglichst flüssig zu gestalten. Mit einer Westtangente zieht man nur Querverkehre in den Westen. Sprich: dann staut es sich so richtig um die Kreuzungen Luitpold-Ruprecht-Straße und Luitpoldstraße-Rennweg.
    Und im übrigen, das mit den Villen und den Eigeninteressen dient der reinen Stimmungsmache, ist unsachlich und kontraproduktiv.
    Ich wünschte, Sie würden sich im gleichen Maße über den in die Jahre gekommenen landshuter ÖPNV oder die Feinstaubproblematik aufregen.

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