Geisenhausen: Vollbrand zerstört Wohnhaus – 150.000 bis 200.000 Euro Schaden

Durch einen Brand wurde letzte Nacht in Geisenhausen ein Wohnhaus zerstört. Der Sachschaden ist enorm. Eine Person erlitt eine leichte Rauchvergiftung.

In einem von vier Personen bewohnten, einstöckigen Einfamilienhaus im Ortsteil Hermannskirchen schlug heute, Samstag, gegen 2.45 Uhr der im Zimmer des 16-jährigen Sohnes installierte Brandmelder an. Der Junge weckte daraufhin seinen Vater, gemeinsam stellten sie fest, dass das Nebenzimmer, in dem mehrere elektrische Geräte standen, bereits in Flammen stand. Die kurze Zeit später eintreffenden Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehren Geisenhausen, Vilsbiburg, Altfraunhofen, Vilslern, Baierbach und Holzhausen sowie des BRK fanden das ausgebaute Dachgeschoss des einstöckigen Gebäudes bereits von weitem sichtbar in Flammen vor. Die Rauchentwicklung war enorm. Eine Gefährdung von Personen oder anderer Gebäude konnten jedoch ausgeschlossen werden. Die Bewohner des betroffenen Gebäudes hatten dieses bereits unmittelbar nach der Verständigung der Einsatzkräfte verlassen. Der Junge, der den Brand als Erster bemerkt hatte, wurde durch den Rettungsdienst mit einer leichten Rauchvergiftung ins Krankenhaus Vilsbiburg gebracht.

Die Löscharbeiten wurden nach Polizeiangaben durch die Tatsache erschwert, dass nur begrenzt Wasser zur Verfügung stand. Einer ersten Schätzung zufolge beläuft sich der Sachschaden auf 150.000 bis 200.000 Euro. Über die Ursache konnte zunächst keine Aussage getroffen werden. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kripo Landshut übernommen. Fazit der Polizei: Einmal mehr hat sich die lebensrettende Funktion von Brandmeldern gezeigt. Ohne diesen wären aufgrund der örtlichen Situation mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Menschenleben zumindest höchst gefährdet gewesen.





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