Ludwig Arnold, Christoph Drexler, Andreas Legath und Hartmut Pfeuffer mit dem großen Thema Sahara: “4x Landschaft” im Kunstverein Landshut

Ludwig Arnold, Christoph Drexler, Andreas Legath und Hartmut Pfeuffer mit dem großen Thema Sahara: “4x Landschaft” im Kunstverein Landshut

“4x Landschaft” ist der Titel einer Ausstellung, in der der Kunstverein Landshut vom 18. März bis 23. April Werke von Ludwig Arnold, Christoph Drexler, Andreas Legath und Hartmut Pfeuffer präsentiert. Vernissage ist am kommenden Freitag, 17. März, um 19.30 Uhr mit einer Begrüßung von Raimund Reiter.

Die vier Künstler Ludwig Arnold, Christoph Drexler, Andreas Legath und Hartmut Pfeuffer haben an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert und sind Mitglieder der Münchner Secession. Alle vier haben sich vorwiegend dem Genre Landschaft verschrieben. Doch zeigen sich in ihren Gemälden und Grafiken unterschiedliche Ansätze.

Ludwig Arnold überträgt in seinen Arbeiten die Wirklichkeit in eine abstrakte Formensprache – ohne dabei zu idealisieren. Seine Landschaftsdarstellungen sind in der Malweise und im Kolorit reduziert, aber dennoch präzise. Autos, Flugzeuge, Strommasten und Architekturen in seinen Bildern zeugen von den Spuren menschlicher Zivilisation.





Christoph Drexlers Malerei vereinfacht die Landschaftselemente und die kubisch eingefassten Häuser und Schuppen, die Wiesenmatten, Seepanoramen und Horizonte, hin auf monochrome Teilflächen, die hart aneinander stoßen. Die Strukturen seiner Bilder lassen sich daher in Bruchteilen einer Sekunde erfassen und somit leicht  “verstehen”. Tatsächlich aber sind diese Bilder raffinierte Konstruktionen von Räumen ohne Tiefe, wie der Kunstkritiker Elmar Zorn feststellt.

Andreas Legaths Bilder gehen von konkreten Erfahrungen aus. Aus dieser Erfahrung resultiert – hier ist auch die Entfernung vom ursprünglichen Bildgegenstand wesentlich – eine eigene unverkennbare Bildsprache, die einen wesentlichen Beitrag zu Landschaftsmalerei heute darstellt, wie der Kunsthistoriker Peter Weiermair bemerkt.

Hartmut Pfeuffer reist seit ca. 30 Jahren immer wieder in die Sahara, die zu seinem großen Thema geworden ist (Bild). Vor Ort skizziert er seine Motive, im Höchstädter Atelier arbeitet er über Monate hinweg an den großformatigen Landschaften. Durch diffizile Ausarbeitung mit feinsten Pinseln und subtile Farbabstufungen vermittelt er Lichtstimmungen, die meist etwas Diffuses haben, bedingt durch Wind und Sand.

Kategorien: Aktuell, Kultur

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