Man spürt den Geist von Wärme und Geborgenheit: SPD-Politikerinnen zu Besuch im AWO-Mehrgenerationenhaus

Man spürt den Geist von Wärme und Geborgenheit: SPD-Politikerinnen zu Besuch im AWO-Mehrgenerationenhaus

Gemeinsam mit der Vize-Vorsitzenden der AWO Bayern, Kathrin Sonnenholzner, besuchte SPD-MdL Ruth Müller das Landshuter AWO-Mehrgenerationenhaus. Sonnenholzner, die zugleich die Chefin des Ausschusses für Gesundheit und Pflege im Landtag ist, nutzte die Gelegenheit, sich über das breite Angebotsspektrum im Bereich Alter und Pflege zu informieren.

Das Mehrgenerationenhaus sieht sich als offener Treffpunkt für Bürger aller Altersgruppen und Nationalitäten und will mit einer Vielfalt von Angeboten für Senioren, Familien, Kinder und Menschen mit Migrationshintergrund Raum und Möglichkeit bieten, sich unkompliziert und ungezwungen zu begegnen. Das kann in Form von Schafkopf-Treffen, im Rahmen des Generationen-Cafes, des Seniorentreffs, des Parkinson-Gruppentreffens, aber auch bei gemeinsamen Bastel-, Handwerks- oder Sprachkursen stattfinden.

Darüber hinaus unterstützt das Haus mit Beratungsangeboten und haushaltsnahen Dienstleistungen Menschen in verschiedenen Lebenssituationen dabei, ihre familiären und beruflichen Aufgaben besser in Einklang zu bringen. Der Bereich Alter und Pflege wird umfassend abgedeckt durch Tagespflegeangebote, ein Demenz Centrum, Essen auf Rädern und als neuer Initiative einem Mobilen Sozialen Hilfsdienst, der Pflegebedürftigen mit der Einstufung Pflegegrad 1 die Möglichkeit bietet, Leistungen wie etwa Einkaufs- und Besorgungsdienste, Begleitung zu Ärzten oder Behördengängen und ähnliches in Anspruch zu nehmen.





Jeder, der das Mehrgenerationenhaus betritt, spürt sofort den Geist von Wärme und Geborgenheit. „Menschlichkeit gepaart mit aktiver Hilfe transportiert die Angebote genau dorthin, wo sie gebraucht werden“, bestätigte Ruth Müller ihren Eindruck dem Expertenkreis. Kreisvorstand Dietmar Franzke begrüßte ausdrücklich den Gedankenaustausch mit der Landespolitik und gab den beiden Gesundheitspolitikerinnen den Wunsch mit auf den Weg, dass „bei politischen Entscheidungen der Anhörung von Leuten aus der Praxis mehr Gewicht geschenkt werden möge“. Viele Menschen aus der Region entscheiden sich, Angebote der Tagespflege oder des Demenz Centrums im Mehrgenerationenhaus in Anspruch zu nehmen: „Wir sind ein ‚Seniorentreff mit Programm‘ und kein Altenheim“, so die langjährige Geschäftsleiterin Gabriele Heinze.

Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist groß, das Feedback der zu betreuenden Gäste äußerst positiv. Trotzdem kämpft man auch hier mit dem verbreiteten Problem der Personalgewinnung. „Der Fachkräftemangel ist eine riesige Herausforderung, die sowohl von politischer als auch von fachlicher Seite mit innovativen und lösungsorientierten Ansätzen angegangen werden muss“, so Kathrin Sonnenholzner.

Beim Rundgang durch das Haus konnten sich die Gesundheitspolitikerinnen sowohl im Demenz-Centrum als auch in der AWO-Tagespflege von der ganzheitlichen und ausgewogenen Betreuung überzeugen. Dementiell Erkrankte erleben individuelle Zuwendung und angemessene Aktivierung gemäß ihrer persönlichen Fähigkeiten, und die Tagesgäste erfahren eine persönliche Betreuung und sinnvolle Gestaltung eines erfüllten Tages.

Bei der abschließenden Fragerunde von Teilnehmerinnen der Angehörigenschulung für dementiell Erkrankte konnten sich Ruth Müller und Kathrin Sonnenholzner noch einige konkrete Aufgaben für ihre politische Arbeit im Bayerischen Landtag mitnehmen, wie etwa den Wunsch nach mehr Kleingruppenkonzepten, betreuten Wohngemeinschaften oder die Behindertenparkplatzsituation in Landshut.

Im Bild v.li.: Maria Karl (Leitung AWO Demenz-Centrum), Sophia Schaaf (AWO Begegnungszentrum), Ruth Müller (MdL), Kathrin Sonnenholzner (stellv. AWO Landesvorsitzende), Gabi Heinze (AWO Landshut), Philipp Buchta (Pflegedienstleiter), Dietmar Franzke (Vorsitzender des Kreisvorstands).

Kategorien: Aktuell, Politik

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