Marco Altinger (FDP): Martin Schulz “bedeutet weniger Geld in der Tasche”

Kanzlerkandidat Martin Schulz werde derzeit als “Heilsbringer” für die SPD angesehen. Die Umfragewerte der Sozialdemokraten kletterten, da lohne es sich doch, etwas genauer hinzuschauen, was zum Beispiel die Steuerpläne von Schulz brächten, wenn sie denn umgesetzt würden, schreibt der Landshuter Marco Altinger, Ex-Präsident des Bundes der Selbständigen und FDP-Wirtschaftspolitiker, in einer Pressemitteilung.

Darin heißt es: „Martin Schulz spielt auf der klassischen SPD-Klaviatur. Soziale Gerechtigkeit bedeutet, den Reichen etwas nehmen, den Armen etwas geben. Zum Beispiel fordert Schulz, die Kapitalertragsteuer abzuschaffen und Zins- sowie Aktienerträge mit dem individuellen Steuersatz zu besteuern. Herr Schulz verkennt dabei aber vier Dinge: Erstens ist dieses angelegte Geld bereits versteuert, zweitens würde eine Besteuerung mit dem individuellen Steuersatz eine Erhöhung von derzeit 25 auf bis zu 42 Prozent bringen, drittens würden Kapitalanlagen gegenüber anderen Anlagen z.B. Immobilien oder Gold viel schlechter gestellt, was Firmen wertvolles Kapital zum Wachstum entziehen kann und viertens würde ein Steuerabzug zum individuellen Steuersatz eine kaum handhabbare Bürokratie erfordern.

Herr Schulz fordert, den Reichen etwas zu nehmen, er verkennt dabei aber, dass fast jeder Deutsche auch Kapitaleinkünfte erzielt und Freibeträge kontinuierlich gesenkt wurden. Ich lehne diese Erhöhung ganz klar ab! Anstelle immer weitere Steuern an einen gefräßigen Staat zu zahlen, setzen wir Liberale darauf, dass die Menschen ihr Geld behalten dürfen und der Staat sorgsam mit unserem Geld umgeht. Daher Hände weg von der Kapitalertragsteuer, Herr Schulz!“, so Altinger.





Kategorien: Aktuell, Politik

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