MdL Radlmeier besucht Tiefenbach und sagt zur Landshuter Westtangente: “Verlängerung der Straße über die B 11 nur mit Zustimmung der Gemeinden”

MdL Radlmeier besucht Tiefenbach und sagt zur Landshuter Westtangente: “Verlängerung der Straße über die B 11 nur mit Zustimmung der Gemeinden”

Die Landshuter Westtangente war eines der Hauptthemen, die CSU-MdL Helmut Radlmeier und die Tiefenbacher Bürgermeisterin Birgit Gatz bei einem Treffen besprachen. Man sei sich diesbezüglich über das weitere Vorgehen einig gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung aus Radlmeiers Büro.

„Als Landtagsabgeordneter für den Landkreis und die Stadt Landshut ist mir der enge Kontakt zu den Bürgermeistern wichtig“, erläuterte Radlmeier den Hintergrund seines Besuchs. Breiten Raum nahm bei dem Gespräch die angedachte Westumfahrung der Stadt Landshut ein. Für die Westtangente wurde ein Bürgerbegehren gestartet. Die Straße könnte im Stadtwesten am Knotenpunkt der Staatsstraße 2045 mit der Fuggerstraße starten, parallel zum östlichen Flutmuldendamm zur Isar geführt werden, die Isar queren und an die B 11 anschließen. Auch eine Weiterführung über das Gebiet der Gemeinden Tiefenbach und Kumhausen bis südlich von Kumhausen an die B15 alt wird von den Initiatoren des Bürgerbegehrens diskutiert.

Radlmeier stellte klar, dass für ihn eine solche Verlängerung nur im Dialog mit den Gemeinden Tiefenbach und Kumhausen infrage komme. „Diese Straße muss im Einvernehmen mit den Kommunen und ihren Bürgerinnen und Bürgern gebaut werden“. Hier spreche er auch als Vertreter der CSU-Fraktion im Landshuter Stadtrat. „Die Zustimmung der beiden Gemeinden ist für uns das entscheidende Kriterium.“





Bürgermeisterin Gatz dankte für diese klaren Worte. Bisher habe sie, wie auch der Gemeinderat, von den Überlegungen der Stadt leider nur aus der Presse erfahren. „Als Bürgermeisterin bin ich den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Tiefenbach verpflichtet. Ich muss wissen, welche konkreten Auswirkungen eine verlängerte Westumfahrung auf die Gemeinde hätte“, machte Gatz deutlich. Gatz und Radlmeier waren sich einig, dass es hier ein Verkehrsgutachten brauche, das neben dem verkehrstechnischen Folgen auch die Notwendigkeit der Straße belegt. Erst dann könne sich die Gemeinde positionieren.

 

Kategorien: Aktuell, Politik

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