Mehr Personal für die Sicherheit auf unseren Straßen: SPD-MdL Ruth Müller besucht Autobahnpolizei in Wörth

Mehr Personal für die Sicherheit auf unseren Straßen: SPD-MdL Ruth Müller besucht Autobahnpolizei in Wörth

Im 24-Stunden-Schichtdienst ist die Autobahnpolizeistation (APS) Wörth an der Isar unermüdlich im Einsatz für die Sicherheit auf Niederbayerns Straßen. Die Rahmenbedingungen für einen optimalen Ablauf in allen Bereichen könnten allerdings besser sein. Aus diesem Grund besuchte die Landshuter Landtagsabgeordnete Ruth Müller gemeinsam mit ihrem MdL-Kollegen Peter-Paul Gantzer die APS Wörth, um sich vor Ort über die Arbeit der Einsatzkräfte zu informieren. Auch der Landrat von Dingolfing-Landau, Heinrich Trapp, die stellvertretende Landrätin für den Landkreis Landshut, Christel Engelhard, sowie Kreisrat Bernd Vilsmeier ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, sich im persönlichen Gespräch einen Eindruck von den Herausforderungen der Autobahnpolizei zu machen.

Die APS Wörth betreut insgesamt um die 170 Kilometer Strecke, wobei der Zuständigkeitsbereich auf der A 92 von Wallersdorf-Nord bis Moosburg-Nord und auf der B15 neu von Schierling-Süd bis Ergoldsbach reicht. „Wie viele andere Polizeidienststellen leidet auch die APS an einem deutlichen Personalmangel“, so ihr Leiter Franz Geigenberger. Es würden zwar laut Ministerium demnächst neue Planstellen für Bayern geschaffen, wie viele davon jedoch auf die niederbayerischen Dienststellen im Einzelnen entfallen werden, konnte auch MdL Ruth Müller trotz einer entsprechenden Anfrage nicht in Erfahrung bringen. Des weiteren sei die Zusicherung neuer Kräfte zwar sehr erfreulich, doch löse sie gerade bei einer Dienststelle wie der Autobahnpolizei das Personalproblem nur bedingt, da frisch ausgebildete Polizisten ohne große Berufs- und Lebenserfahrung und ohne die nötige Zusatzausbildung nur bedingt für den Streifeneinsatz auf der Straße geeignet seien, so Georg Marchner, Leiter der Verkehrspolizeiinspektion Landshut. Auch angesichts der Kriminalitätsentwicklung bedürfe es einer Aufstockung der Personalstärke.

Wegen der zunehmenden Verkehrsbelastung, der kommenden Erweiterung der Zuständigkeit durch die B15 neu bis Ohu sowie einer dadurch bedingten allgemeinen Steigerung der Einsatz- und Arbeitsbelastung müsse sich am Status Quo etwas ändern – und das nicht nur personell, sondern auch räumlich. Der aktuelle Lösungsansatz sieht vor, die Verkehrspolizeiinspektion Landshut und die APS Wörth an strategisch sinnvoller Lage zusammenzulegen. Wörth oder Essenbach, darin sind sich die Kommissare einig, erscheinen am günstigsten.





„Neben der Anfrage bezüglich der Machbarkeit einer Kontrollstelle an der B15 neu werden wir prüfen, was an weiteren parlamentarischen Initiativen zur Unterstützung der Verkehrssicherheit in Niederbayern machbar ist“, bedankte sich Ruth Müller für die zahlreichen Anregungen, die die Abgeordneten mitnehmen konnten.

Kategorien: Aktuell, Politik

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