Mit 140 von 141 Stimmen: FW-Chef Hubert Aiwanger zum bayerischen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gekürt

Mit 140 von 141 Stimmen: FW-Chef Hubert Aiwanger zum bayerischen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gekürt

Die Freien Wähler haben heute in Regensburg ihren Bundesvorsitzenden Hubert Aiwanger aus Rottenburg als Spitzenkandidat der bayerischen Liste für die Bundestagswahl am 24. September nominiert.

Aiwanger (Bild) erhielt 140 von 141 abgegebenen gültigen Stimmen. “Die Freien Wähler sind die Bürger- und Heimatpartei, die dringend nötig ist, damit in Deutschland eine bessere Politik gemacht wird! Merkel und Schulz sind die zwei Seiten der selben Medaille!”, so Aiwanger in seiner kämpferischen Rede. Er kritisierte die “Blockadepolitik” von Grünen und Linken, die verhindern würden, dass Marokko, Algerien und Tunesien als sichere Herkunftsländer eingestuft werden.

Der CSU warf Aiwanger vor, “die Interessen Bayerns in Berlin zu verraten, wenn sie sich für eine Abgabe der Autobahnen an eine Betreibergesellschaft einsetzen. Auch allen Griechenland-Rettungsschirmen hat die CSU zugestimmt und ist damit nicht besser als rot-grün.” Inhaltlich sehen sich die FW als moderne, liberal-wertkonservative Partei der Mitte mit starkem kommunalen Fundament. Familien, Mittelstand und bäuerliche Landwirtschaft müssten mehr politische Unterstützung erfahren, Europa müsse regionaler und dürfe nicht so zentralistisch regiert werden.





Kategorien: Aktuell, Politik

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