Mit Domakowski zur Documenta: Kunstinteressierte fahren im August nach Kassel

Das Evangelische Bildungswerk bietet vom 12. bis 14. August in Kooperation mit dem Reiseveranstalter “Reisen erleben, Frank Domakowski” eine Kurzreise für Kunstinteressierte nach Kassel zur Documenta an. Gefahren wird um 6 Uhr ab dem Landshuter Hauptbahnhof (Busbahnhof)  mit dem Bus nach Kassel. Übernachtet wird im „Wyndham Garden Hotel“ Kassel.

Auf der diesjährigen Documenta werden auch geführte Spaziergänge angeboten. Bei dieser Reise werden die Gäste u.a.  „Von der Neuen Galerie zur Schönen Aussicht“ spazieren. Der ursprüngliche Bau, die Gemäldegalerie, wurde von 1871-77 durch den Architekten Heinrich von Dehn-Rotfelser errichtet. Während der documenta 14 beherbergt die Neue Galerie Teile der historischen Recherche, die im Rahmen der Ausstellung stattfindet: Im Jahr 2012 wurde der kontroverse Gurlitt-Nachlass, der aus etwa 1.500 Kunstwerken und Gegenständen besteht, durch deutsche Behörden in der Münchener Wohnung von Cornelius Gurlitt beschlagnahmt. Dieser hatte die Werke von seinem Vater Hildebrand Gurlitt (1895-1956) geerbt.

Hildebrand Gurlitt war einer der vier offiziell ernannten Kunsthändler in Nazideutschland. Im Auftrag und zugunsten der Nazis kaufte und verkaufte er Kunst, wobei ein großer Teil dieser gehandelten Werke aus Raubkunst aus vormals jüdischem Eigentum bestand. Der Spaziergang eröffnet Raum für die Diskussion der Recherchen der documenta 14 und wirft dabei Fragen nach Restitution und Provenienzforschung auf. Darüber hinaus wird auch eine themenspezifische Stadtführung in Kassel angeboten. Weitere Informationen und  Anmeldungen unter Telefon 65078.





 

Kategorien: Aktuell, Kultur

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