Mit einer Straße klappt es nicht so recht – bekommt Landshut stattdessen bald eine Roman-Herzog-Schule? Positive Resonanz auf Vorschlag von OB Alexander Putz

Mit einer Straße klappt es nicht so recht – bekommt Landshut stattdessen bald eine Roman-Herzog-Schule? Positive Resonanz auf Vorschlag von OB Alexander Putz

Eigentlich hatte FW-Stadträtin Jutta Widmann nach dem Tod von Roman Herzog im Januar beantragt, nach dem ehemaligen Bundespräsidenten und gebürtigen Landshuter eine Straße oder einen Platz zu benennen. Nach der heutigen Sitzung des Bildungs- und Kultursenats sieht es nun eher so aus, als ob eine neue Schule nach dem berühmten Sohn der Stadt benannt wird – zum Wohlgefallen quasi aller bisher Beteiligten. Die Idee wurde im Vorfeld von OB Alexander Putz (Bild) geäußert, und Stadtarchivleiter Gerhard Tausche nannte sie anerkennend “nicht die schlechteste”.

Zur Vorgeschichte sollte man vielleicht hinzufügen, dass Herzog mit Beschluss des Kultursenats vom Mai 1999 in die Vormerkliste zur Straßenbenennung aufgenommen wurde. Allerdings bezog sich der Antrag des damaligen Stadtrats Raimund Lohr darauf, die künftige Westanbindung nach dem früheren Staatsoberhaupt zu benennen. In der Sitzungsvorlage von Gerhard Tausche zum heutigen Bildungs- und Kultursenat heißt es:”Zweifellos gehört Roman Herzog zu den Persönlichkeiten, nach denen eine Straße oder ein Platz in Landshut benannt werden sollte. Derzeit bietet sich aber keine Gelegenheit, dies umzusetzen.”

Vielleicht klappt’s ja mit dem Putz-Vorschlag in Sachen Schule. Auch Grünen-Stadtrat Hermann Metzger äußerte Sympathie für die Idee, nannte konkret die künftige Realschule – gab allerdings zu bedenken, dass bei der Namensgebung einer Schule wohl stets “die sogenannte Schulfamilie” ein gewichtiges Wörtchen mitzureden habe. Den Optimismus von Alexander Putz bezüglich einer Roman-Herzog-Schule dämpfte dies in keiner Weise. “Beim Neubau einer Schule”, so der staubtrockene Kommentar des OB, “gibt’s ja noch keine Schulfamilie.”





 

 

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