Moderne Ziegel und der deutsche Klimaschutzplan 2050: LB-Chef Thomas Bader und CSU-MdL Florian Hölzl hatten viel zu besprechen

Moderne Ziegel und der deutsche Klimaschutzplan 2050: LB-Chef Thomas Bader und CSU-MdL Florian Hölzl hatten viel zu besprechen

Der Landtagsabgeordnete Florian Hölzl (CSU) hat sich im Stammwerk von Leipfinger Bader (LB) in Vatersdorf über moderne Ziegelproduktion informiert und mit LB-Chef Thomas Bader über baupolitische Aspekte ausgetauscht. Gesprächsthema war u.a. auch der deutsche Klimaschutzplan 2050.

Der gibt das Ziel aus, in den kommenden Jahrzehnten einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu schaffen. Das heißt, Gebäude dürfen nur noch einen sehr geringen Energiebedarf haben, und dieser wird möglichst durch erneuerbare Energien gedeckt. Außerdem soll die Bauwirtschaft den Ausstoß von Treibhausgas weiter reduzieren. Das Fazit: An der Baustoffindustrie soll dieses Vorhaben nicht scheitern, und LB treibt die ökologischen Innovationen voran.

„Wir entwickeln unsere Ziegel jedes Jahr stetig weiter und erfüllen die künftigen Anforderungen schon jetzt“, sagte Bader (im Bild li.). „Bereits im Jahr 2011 ist der Ludmilla Wohnpark mit unseren Produkten als erste Plusenergiesiedlung in Landshut gebaut worden.“ Doch die ohnehin schon sehr gute Dämmwirkung von Ziegeln könne nicht unendlich weiter gesteigert werden. „Irgendwann ist jede technische Entwicklung zur Energieeffizienz erschöpft.“ Darum investiert das Unternehmen auch in den zweiten entscheidenden Bereich: in das ressourcenschonende Bauen. Am Standort Puttenhausen bei Mainburg soll in diesem Jahr eine Recyclinganlage für Ziegel entstehen. „Damit bieten wir künftig als erstes Unternehmen der Branche das Totalrecycling des Baustoffs Ziegel und dadurch einen vollständig geschlossenen und naturschonenden Rohstoffkreislauf an.“





Wie fest umweltfreundliche Verfahren im gesamten Unternehmen verankert sind, werde das Unternehmen heuer mit der Veröffentlichung eines umfangreichen Nachhaltigkeitsberichts zeigen. „Auf dieses Alleinstellungsmerkmal in der Baustoffindustrie sind wir stolz und daran wollen wir uns auch messen lassen“, sagte Bader.

Hölzl (re.) hob die Innovationskraft des Unternehmens hervor: „Wir brauchen Firmen wie Leipfinger Bader, die Entwicklungen für eine ganze Branche vorantreiben. Wir können stolz darauf sein, dass wir solche Betriebe in unserer Region haben.“ Besonders erfreut zeigte sich Hölzl darüber, dass der Standort Vatersdorf das energieeffizienteste Werk der gesamten Branche in Deutschland sei. „Wir sehen, dass die ressourcenschonende Herstellung des Produktes Ziegel mit den hier getätigten Investitionen nahezu ausgeschöpft ist. Die Politik darf die Anforderungen in Sachen Umwelt- und Energietechnik nicht noch weiter nach oben schrauben. Andernfalls gefährden wir den Produktionsstandort Deutschland.“

Kategorien: Aktuell, Politik

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