Nach der Kundgebung: AfD kritisiert Polizei, die gegen “ringsum erzeugten ohrenbetäubenden Lärm” der Gegendemonstranten nicht eingeschritten sei

Nach der Kundgebung: AfD kritisiert Polizei, die gegen “ringsum erzeugten ohrenbetäubenden Lärm” der Gegendemonstranten nicht eingeschritten sei

Die AfD beklagt, dass ihre Kundgebung gestern vor der Martinskirche (siehe Kommentar vom Samstag) “nicht in der mit Ordnungsamt und Polizei vereinbarten Art und Weise abgelaufen” sei. Dies schreibt der Landshuter Kreisvorsitzende Wolfram Schubert in einer Pressemitteilung, die er am Sonntagvormittag an die Medien schickte.

“Die bereits im März als Demonstrationszug zum Rathausplatz angemeldete Versammlung” der AfD sei “auf ausdrückliches Ersuchen des Leiters des Ordnungsamtes” dorthin verlegt worden, damit man die zu erwartenden Gegendemonstranten “auf eine störungsfreie Distanz halten” könne. “Erst aufgrund dieser Zusage”, so Schubert, habe der Kreisvorstand in die Verlegung eingewilligt.

Diese Zusage sei bei der gestrigen Veranstaltung jedoch nicht eingehalten worden. “Anstatt allen Passanten freien Zugang zur Kundgebung zu ermöglichen”, seien diese ‘”eingegittert” worden, so Schubert. Außerdem habe es die Polizei zugelassen, dass “die äußerst aggressiv auftretenden Gegendemonstranten der Antifa den ihnen zugewiesenen Platz an der Residenz alsbald verließen und ihre ‘Gegendemonstration’ ebenfalls zum Kundgebungsort der AfD verlegten, um durch ringsum erzeugten ohrenbetäubenden Lärm die Kundgebung der AfD zu verhindern”. Dagegen sei die Polizei “trotz mehrfacher Monierungen der Veranstalter” nicht eingeschritten (im Bild der Landesvorsitzende Petr Bystron im Gespräch mit der Polizei).





Angesichts der Art und Weise, “wie die grundgesetzlich garantierte Störungsfreiheit der Versammlung dann tatsächlich von der Polizei interpretiert wurde, hätten wir auch ohne weiteres am Rathausplatz bleiben können”, so Schubert, denn näher wären die Gegendemonstranten der AfD dort auch nicht gekommen. “So aber”,  schreibt der Kreisvorsitzende, “mussten auch noch Geschäftsleute darunter leiden. Das wäre vermeidbar gewesen. Auch unsere Mitglieder aus der Landshuter Geschäftswelt sehen das so.“

Gegendemonstranten mit Trillerpfeifen störten die AfD-Kundgebung.

Gegendemonstranten mit Trillerpfeifen störten die AfD-Kundgebung.

Kategorien: Aktuell, Politik

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