Nach München, Moskau, Hollywood und Toronto jetzt in Landshut: Erol Gurians Foto-Projekt “terra arMEnia” wirft ein neues Licht auf das kaum bekannte Land

Nach München, Moskau, Hollywood und Toronto jetzt in Landshut: Erol Gurians Foto-Projekt “terra arMEnia” wirft ein neues Licht auf das kaum bekannte Land

Der Münchner Fotojournalist Erol Gurian porträtierte Diaspora-Armenier in den USA, Frankreich, Libanon und Deutschland und zeigt ihre Herzensorte in Armenien. Diese Bildpaare werden ergänzt mit Anekdoten von besonderen Begegnungen und Ereignissen – das Foto-Projekt “terra arMEnia” und der dazugehörige Dokumentarfilm von Filmemacher Blake R. Lewis hat in München (Aspekte Galerie – Kulturzentrum Gasteig), Berlin (Museum Europäischer Kulturen), Hollywood (ARPA Filmfestival), Toronto (Pomegranate Filmfestival) und Moskau (Moscow City Film Festival) bereits über 10.000 Besucher erreicht. Nun wird die Ausstellung wird von 24. März bis 29. April in der Landshuter Rochuskapelle präsentiert. Die Öffnungszeiten für die Ausstellung sind Montag bis Samstag von 14 bis 17 Uhr, außerdem nach Vereinbarung z.B. für Schulklassen.

Die Porträtierten erzählen in persönlichen Geschichten, was sie mit diesen Orten verbindet und warum sie ihnen wichtig sind. 1915 fanden im ersten Völkermord des Jahrhunderts über eine Million Armenier den Tod. Viele Tausende flohen aus ihrer Heimat. Heute, 100 Jahre später, leben etwa sieben Millionen Armenier in der Diaspora. Viele von ihnen sehen sich in einem gemeinsamen Erbe vereint. Sie teilen eine gemeinsame Identität, sei es die armenisch-orthodoxe Religion, die Sprache oder das Land ihrer Vorfahren. Mit “terra arMEnia” geht Erol Gurian dieser Identität nach und erkundet die Beziehung der Diaspora-Armenier zu ihrer Heimat. Seine Porträts, die Ortsfotografien und die Geschichten dahinter werfen ein neues Licht auf das unbekannte Land und seine Menschen.

Die Eröffnung findet am Donnerstag, 23. März, um 19.30 Uhr statt. Der Landshuter Fotograph Peter Litvai wird in die Ausstellung einführen. Umrahmt wird die Vernissage von russisch-kaukasischer Musik vom Duo Jazwe und syrischem Fingerfood.





(Foto: Erol Gurian)

Kategorien: Aktuell, Kultur

Kommentar hinzufügen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Bitte geben Sie Ihren Namen sowie Ihre E-Mail-Adresse an. Weitere Pflichtfelder sind markiert.*