Noch vier Tage bis zur Wahl: MdL Ruth Müller traf den Bundespräsidenten in spe, Frank-Walter Steinmeier, in München

Noch vier Tage bis zur Wahl: MdL Ruth Müller traf den Bundespräsidenten in spe, Frank-Walter Steinmeier, in München

Auf Einladung der SPD-Landtagsfraktion besuchte der Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, Frank-Walter Steinmeier am Dienstagnachmittag den bayerischen Landtag. Fraktionschef Markus Rinderspacher hatte dazu alle bayerischen Wahlmänner und –frauen der Landtagsfraktionen und die bayerischen Bundestagsabgeordneten sowie die außerpolitischen Wahlmänner, wie Marcus H. Rosenmüller, eingeladen, damit sie sich ein Bild von dem gemeinsamen Kandidaten von SPD und Union machen können. Auch die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die am Wochenende in Berlin bei der Wahl dabei ist, nutzte die Gelegenheit, das Staatsoberhaupt in spe zu treffen (Bild).

„Ich bin nicht als Außenpolitiker geboren worden, sondern in der Kommunalpolitik groß geworden“, machte Steinmeier eingangs deutlich. Und er habe auch als Bundestagsabgeordneter stets den Kontakt zu jungen Menschen gesucht, die sich beispielsweise in Schulprojekten mit gemeinsam erarbeiteten Themen beschäftigt hätten. Bei seinen vielen Reisen im In- und Ausland sei ihm aber auch bewusst geworden, dass es einen Unterschied zwischen der Innen- und Außenwahrnehmung unseres Landes gebe. Weltweit erfahre er immer wieder Anerkennung für die Wirtschaftskraft, die soziale Sicherheit und den Zusammenhalt unseres Landes, während er im Inland sehr häufig mit Kritik konfrontiert werde. 

Der Kern der Demokratie sei es, “neben dem Ringen um die beste Lösung den Respekt vor den Menschen und den gemeinsamen Werten nicht zu verlieren“, mahnte Steinmeier. Es gebe derzeit viele Fliehkräfte, die unsere Demokratie infrage stellten. „Ich will auch als Bundespräsident das Gespräch mit allen Menschen suchen und nicht nur mit Gleichgesinnten sprechen“, so Steinmeier. Es werde immer wichtiger, Politik besser zu erklären, denn in einer Welt, die immer komplizierter werde, könnten die Lösungen nicht einfacher werden. Die Zeiten seien nicht einfach, aber auch deshalb müsse man sich an die Geschichte erinnern, die immer wieder gezeigt habe, dass unser Land mit seinen Bürgern immer wieder die Kraft gefunden habe, sich aus Krisen zu befreien. Und diese Geschichte könne Mut und Vertrauen geben. „Ich will“, rief Steinmeier den bayerischen Wahlmännern und –frauen im Plenarsaal des Maximilianeums zu,  “als Bundespräsident ein Mutmacher und kein Vereinfacher sein.”





Kategorien: Aktuell, Politik

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