ÖDP-Aschermittwoch: “Familienpolitik ist nicht sozial, sondern zynisch”

„Die Politik verfolgt die vollständige Unterwerfung der Familie unter die Gesetze des Arbeitsmarktes“, kritisierte der SZ-Journalist Rainer Stadler als Gastredner beim politischen Aschermittwoch der ÖDP in Landshut. „Die Familienpolitik ist nicht sozial, sondern zynisch, der Staat verdient daran, wie die Familie immer weniger Zeit für sich findet. Auch die verfehlte Wohnungspolitik trifft besonders Familien. In den 70er Jahren gab es 6 Millionen Wohnungen im sozialem Wohnungsbau, heute noch 1,4 Millionen.“

Die ÖDP-Bundesvorsitzende Gabriela Schimmer-Göresz verlangte deshalb „echte Entscheidungsfreiheit für Familien und echte Hilfe für Alleinerziehende mit einem Gehalt für erziehende und auch pflegende Familienangehörige“. Der bayerische Landeschef Klaus Mrasek forderte zum Aschermittwoch „Asche aufs Haupt der CSU für Waffenexporte und das Verdrängen der großem ökologischen Herausforderungen.“ Mrasek ging in seiner Rede auf zentrale Herausforderungen der aktuellen Politik ein. „Allein die weiter erlaubte Verwendung von Glyphosat zeigt, dass die CSU die Notwendigkeit der ökologischen Stabilisierung unseres Planeten nicht erkannt hat.“

 





Kategorien: Aktuell, Politik

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