ÖDP zur Rückbau-Genehmigung für das KKI 1: Noch ist es ein weiter und steiniger Weg bis zur grünen Wiese

ÖDP zur Rückbau-Genehmigung für das KKI 1: Noch ist es ein weiter und steiniger Weg bis zur grünen Wiese

Umgeben von hohen Zäunen, kerntechnischen Anlagen und dem Umspannwerk hat seit Jahren eine kleine Herde schottischer Hochlandrinder ihre Heimat auf dem ehemaligen Gelände des Kernkraftwerks Niederaichbach gefunden. Eben auf der grünen Wiese. Mit Wirkung vom 17. Januar wurde für das Kernkraftwerk Isar 1 nun die Rückbau-Genehmigung erteilt (wir berichteten). Ziel ist es auch hier, eine grüne Wiese zu hinterlassen.

Doch bis dahin wird es nach Meinung von Renate Hanglberger, ÖDP-Markträtin in Essenbach, ein anspruchsvoller und möglicherweise auch ein nicht ungefährlicher Weg für alle Beteiligten werden. Oberste Prämisse beim Rückbau müsse die uneingeschränkte Sicherheit von Mensch und Umwelt sein. Selbstverständlich müssten auch stets sichere Arbeitsbedingungen für das Personal gewährleistet werden.

Das KKI 1 war 2011 nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima vom Netz genommen worden. Der Ausstieg aus der Kernenergie sei “unabdingbar”, so Renate Hanglberger. Noch immer sei die  Lagerung des kerntechnischen, hochradioaktiven Abfalls “in keinem Land der Welt gelöst”.





Die künftige Erzeugung von regenerativer und nachhaliger Energie müsse dezentral und vor Ort geschehen, so die ÖDP-Politikerin: “Wenn das Kraftwerk Isar 2 bei den derzeitigen winterlichen Temperaturen wegen einer Revison abgeschaltet werden kann, zeigt dies deutlich, dass die erneuerbaren Energien das Potential für eine zuverlässige Stromversorgung bereits haben.”

Das (Original-)Bild zeigt schottische Hochlandrinder am Standort des rückgebauten Kernkraftwerks Niederaichbach.

Kategorien: Aktuell, Politik

Kommentare

  1. Skeptik
    Skeptik 26 Januar, 2017, 10:42

    Dann soll die Frau Renate Hanglberger doch mal erklären, was die EE in der Woche vom 16.01.2017 wirklich zur Versorgung beigetragen haben: nämlich fast nichts. Der Strom kam aus Kohlepötten!
    Hier kann sich jeder selbst ein Bild machen:
    https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/

    Auf diesen Kommentar antworten

Kommentar hinzufügen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Bitte geben Sie Ihren Namen sowie Ihre E-Mail-Adresse an. Weitere Pflichtfelder sind markiert.*