“Ost-Tour” der Roten Raben: Nach der guten Leistung in Dresden sollen morgen in Suhl drei Punkte her

“Ost-Tour” der Roten Raben: Nach der guten Leistung in Dresden sollen morgen in Suhl drei Punkte her

Mit einem klaren Ziel gehen die Roten Raben in das zweite Spiel ihrer „Ost-Woche“: Vier Tage nach dem 0:3 bei Meister Dresden gastiert die Truppe von Chefcoach Jonas Kronseder am Mittwoch, 18.30 Uhr, beim Tabellenzehnten VfB Suhl LOTTO Thüringen und nimmt in der legendären „Wolfsgrube“ drei Punkte ins Visier. Am Samstag in Erfurt soll dann ein weiterer Auswärtssieg hinzukommen, um des Trainers Vorgabe – sechs Punkte aus den drei Spielen in Sachsen und Thüringen – zu erfüllen.

Auch wenn das Samstags-Match in der Margon-Arena beim favorisierten DSC am Ende glatt verlorenging, gab es aus Raben-Sicht einige ermutigende Signale. In zwei Sätzen erkämpfte sich der couragierte Außenseiter einen Satzball – und wurde vom hochkarätig besetzten Gegner jeweils in letzter Sekunde abgefangen (24:26, 26:28). „Auf dieser Leistung“, befand Jonas Kronseder hinterher, „können wir aufbauen.“

Zugleich hat der Coach Respekt vor dem nächsten Gegner und dessen stets stimmungsvoller Heimspielstätte. „In Suhl ist es immer schwer zu spielen“, so Kronseder. „Wir müssen sehr taktisch aufschlagen, damit wir gut mit unserem Block agieren können, und unsere Chancen nutzen. Das wird der Schlüssel sein.“





Die VfB-Damen belegen derzeit in der Tabelle den 10. Platz und nehmen damit Kurs auf die Pre-Playoffs. Zuletzt gewannen sie das gleichermaßen sportlich wichtige wie emotional aufgeladene Thüringen-Derby beim Elften Schwarz-Weiß Erfurt dank einer Energieleistung nach einem Zwischenstand von 0:2 und 13:19 am Ende noch mit 3:2 (15:13 im Tiebreak). 400 Suhler Schlachtenbummler in der mit 1.300 Zuschauern ausverkauften Erfurter Riethsporthalle waren völlig aus dem Häuschen.

Die Roten Raben sind also vor der Kampfkraft ihres morgigen Gegners gewarnt. Mit einer Ausnahme kann Jonas Kronseder in der Wolfsgrube sein komplettes Team aufbieten: Diagonalangreiferin Liana Mesa Luaces (Muskelverletzung an der Wade) fehlt weiterhin, dagegen ist die in Dresden wegen Krankheit pausierende Zuspielerin Lauren Plum am Montag wieder ins Training eingestiegen. 

(Foto: Denis Trapp)

Kategorien: Aktuell, Sport

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