“Sehr positiver Tag” für Landshut: Spatenstich für das Klinikums-Wohnheim an der Prof.-Buchner-Straße mit 109 Wohnungen

“Sehr positiver Tag” für Landshut: Spatenstich für das Klinikums-Wohnheim an der Prof.-Buchner-Straße mit 109 Wohnungen

Jetzt geht’s los: Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt erfolgte am Vormittag auf dem Klinikums-Gelände der Spatenstich für das neue Wohnheim. OB Alexander Putz, Geschäftsführer Nicolas von Oppen, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Stephan Holmer und Investor Andreas Reisch gaben den Startschuss für den Bau von insgesamt 109 Mitarbeiterwohnungen an der Prof.-Buchner-Straße. Alle Beteiligten betonten den enormen Stellenwert des bezahlbaren Wohnraums, der hier geschaffen werde. OB Putz sprach von einem “sehr positiven Tag” für das Klinikum und die Stadt insgesamt. Wenn alles optimal läuft, könnte das Projekt noch vor Jahresende 2017 fertiggestellt werden, hieß es. Wahrscheinlicher sei ein Termin im Februar oder März 2018.

Eingebettet in einen Grüngürtel und mit neuem Kinderspielplatz entsteht ein Gebäudekomplex mit 88 Ein-Zimmer-Appartements, mit 25,34 qm, 15-Zwei-Zimmer- Appartements mit rund 52 qm und 6 Drei-Zimmer Wohnungen mit rund 89 qm. Aufgeteilt sind die Appartements jeweils in WC/ Bad, Wohnbereich mit Küchenzeile, teilweise Flur und je nach Größe mit bis zu zwei Schlafzimmern. „Mit dem neuen Wohnraum werden wir als Arbeitgeber noch attraktiver und verfügen über einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Speziell für unsere Suche nach Nachwuchs im Pflegedienst sind die Mitarbeiterwohnungen Gold wert”, so Geschäftsführer Nicolas von Oppen. Aus ganz Niederbayern kommen nämlich die Schülerinnen und Schüler der Krankenpflegeschule, um sich im Klinikum ausbilden zu lassen. Dafür brauchen sie eine Bleibe.

OB Putz freut sich über das neue Wohnraumangebot, schließlich gehöre das zu den großen Herausforderungen in Landshut. „Das neue Personalwohnheim ist für beide Seiten von Nutzen: Für das Klinikum, weil es für die Mitarbeiter adäquate Wohnungen in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz bietet, und für die Stadt, weil es den angespannten Wohnungsmarkt entlastet“, so Putz. Die Mietpreise werden sich am Gehalt der Mitarbeiter orientieren. „Ein Schüler zahlt beispielsweise für ein möbliertes Ein-Zimmer-Appartement eine Kaltmiete von 262 Euro“, so von Oppen. Bereits 58 Anfragen liegen für die neuen Wohnungen vor. Auch das Bezirkskrankenhaus hat Interesse, Mitarbeiter dort unterzubringen.





Die Umsetzung des Wohnprojekts erfolgt über die Firma Reisch aus dem württembergischen Bad Saulgau. Mit einem stimmigen Wohnkonzept und einer vernünftigen Preisgestaltung hat das Bauunternehmen den Aufsichtsrat des Klinikums und Geschäftsführer Nicolas von Oppen überzeugt. Investor und Bauherr Andreas Reisch freut sich darüber, dass die Firma jetzt auch ihr Können in Bayern zeigen kann. In Baden-Württemberg ist das Unternehmen längst durch Bauprojekte wie z.B. das Kunstmuseum Ravensburg, die Zeppelin-Universität in Friedrichshafen oder das Ibis Style Hotel in Tübingen bekannt. Dutzende Auszeichnungen gab es in den letzten Jahren, darunter der Deutsche Nachhaltigkeitspreis 2013 oder Auszeichnungen der Architektenkammer Baden-Württemberg für Beispielhaftes Bauen. Außerdem ist die Firma aktuell deutschlandweit bester Arbeitgeber im Mittelstand.

 

 

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