So wird’s gemacht in der Vilstalmühle: Franz Balk zeigt Florian Oßner die Herstellung von Qualitätsmehl

So wird’s gemacht in der Vilstalmühle: Franz Balk zeigt Florian Oßner die Herstellung von Qualitätsmehl

MdB Florian Oßner (CSU) hat sich bei einem Besuch der Vilstalmühle Balk in Vilsbiburg über die aktuellen Herausforderungen in der Nahrungs- und Futtermittelbranche informiert. Im Gespräch mit Geschäftsführer Franz Balk tauschte er sich über Lebensmittelkontrollen, Lenkzeitvorgaben für Berufskraftfahrer und die Bedeutung von leistungsfähigen Verkehrswegen für die heimische Wirtschaft aus.

Balk lobte das Kontrollsystem bei der Lebens- und Futtermittelherstellung. Es gebe ein sehr engmaschiges Netz aus staatlichen Kontrollen und eigenen Pflichtprüfungen in Zusammenarbeit mit unabhängigen Labors. Die Einführung weitergehender Auflagen solle darum genau geprüft werden, um kleine und mittelständische Betriebe nicht zu stark zu belasten. Bei den Einsatzzeiten von Berufskraftfahrern würde er sich manchmal ein wenig mehr Flexibilität wünschen – gerade für Betriebe, in denen die Fahrer normale Acht-Stunden-Tage haben und nur kürzere Strecken unterwegs sind.

Ein weiteres Thema war der Weiterbau der B15 neu über die A 92 hinaus. Oßner stellte Balk die Planungen vor und sagte: „Die Fortführung ist wichtig für die Unternehmen in der Region. Denn ein starkes Straßennetz ermöglicht den Betrieben kürzere Lieferzeiten und schont gleichzeitig die Umwelt, weil Verbrauch und Schadstoffausstoß der Fahrzeuge sinken.“ Oßner sicherte zu, sich weiterhin intensiv für den zügigen Weiterbau und eine mit den beteiligten Kommunen abgestimmte Trassenführung im südlichen Landkreis Landshut einzusetzen. „Dieses Projekt ist die beste Wirtschaftsförderung für unsere Heimat – vom Kleinbetrieb bis zum Großkonzern.“ Mit den bereits beschlossenen Ausbaugesetzen sei der erste Schritt getan – der Bund sichere den Rahmen für Finanzierung, Planung und Bau zu.





In der Vilstalmühle Balk werden mit rund 30 Mitarbeitern jährlich 20.000 Tonnen Futtermittel und 2.000 Tonnen Qualitätsmehl erzeugt. Sie ist eine von nur noch wenigen Futtermittelmühlen in Südostbayern. Die Rohstoffe für die erzeugten Produkte stammen zum größten Teil aus dem niederbayerischen Hügelland. Der Weizen und der Roggen werden fast ausschließlich in kleinen und mittleren bäuerlichen Betrieben angebaut. Außerdem wird in der Balk-Mühle kein Getreide aus dem Ausland vermahlen. Die Rohstoffe sowie die fertigen Mehle und Futtermittel werden regelmäßig von staatlichen Stellen, aber auch im hauseigenen Labor und bei einem externen Sachverständigen kontrolliert. Oßner: „Das ist erfolgreich gelebter Mittelstand. Die Vilstalmühle hat eine starke Stellung im Markt und versorgt unsere Gesellschaft mit hochwertigen Lebensmitteln. Die komplette Wertschöpfung verbleibt in unserer Heimat. Darauf kann die Region sehr stolz sein.“

Kategorien: Aktuell, Politik

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