Sonntags-Führung durch die Dauerausstellung Fritz Koenig im Skulpturenmuseum

Sonntags-Führung durch die Dauerausstellung Fritz Koenig im Skulpturenmuseum

Die “Dauerausstellung Fritz Koenig. Aufstellung”, die im Skulpturenmuseum im Hofberg zu sehen ist, zeigt eine Werksauswahl aus allen Schaffensperioden und Werkgruppen des Landshuter Künstlers Fritz Koenig, der im Februar nach einem langen, reichen Leben auf seinem Landsitz Ganslberg verstarb. Am Sonntag, 7. Mai, 11 Uhr, findet eine öffentliche Führung statt.

Das Konzept der Ausstellung stammt in diesem besonderen Fall vom Bildhauer selbst, der in monatelanger Arbeit die gezeigten Werke mit großer Sorgfalt auswählte und auch ihren Standort im Museum eigenständig bestimmte. Die Werkschau gibt so einen interessanten Einblick in das Verhältnis Fritz Koenigs zu seinen eigenen Werken. Denn die Wirkung eines Kunstwerks entsteht nicht nur aus diesem selbst, sondern auch aus seinem Bezug zum Umraum. Was sagt beispielsweise die spannungsreiche Gegenüberstellung von Rossmensch und Rossweib aus? Dem Besucher wird ein unverstellter Blick auf die Kunst Fritz Koenigs ermöglicht, der nicht durch den Eingriff von Kuratoren verändert wurde.

Gezeigt werden frühe Werke aus dem Bereich der Mengenplastik, die in ihrer organischen Erscheinung mit den späteren stark abstrahierten Skulpturen kontrastieren. Da Fritz Koenig auf eine chronologische Anordnung der Werke zugunsten einer thematischen Ordnung verzichtete, stehen sich Früh- und Spätwerk direkt gegenüber. In für Fritz Koenig elementaren Sujets wie Liebe, Tod und Vergänglichkeit zeigt sich das ganze Spektrum menschlichen Lebens. Neben kleinen und großen Skulpturen aus Bronze, Eisen und Stein, werden Papierschnitte und Zeichnungen, wie etwa monumentale Bilderschriften präsentiert.

Die öffentliche Sonntagsführung durch die unterirdischen Museumsräume gibt einen interessanten Überblick über Leben und Werk des bekannten Landshuter Künstlers und bietet darüber hinaus die spannende Möglichkeit, sich mit ausgewählten Werken näher zu befassen.

(Foto: Toni Ott)





Kategorien: Aktuell, Kultur

Kommentar hinzufügen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Bitte geben Sie Ihren Namen sowie Ihre E-Mail-Adresse an. Weitere Pflichtfelder sind markiert.*