Spektakuläre Rätsel für den Betrachter: Klaus Leidorf zeigt unter dem Motto “Ich sehe was, was Du nicht siehst” seine Luftbilder im Kunstverein

Spektakuläre Rätsel für den Betrachter: Klaus Leidorf zeigt unter dem Motto “Ich sehe was, was Du nicht siehst” seine Luftbilder im Kunstverein

“Ich sehe was, was Du nicht siehst” – unter dieser Überschrift zeigt der Kunstverein Landshut von 18. Februar bis 12. März Luftbildfotografie von Klaus Leidorf. Bei der Vernissage am Freitag, 17. Februar, 19.30 Uhr, in den Galerieräumen in der Herrngasse gibt Landschaftsarchitekt Helmut Wartner eine Einführung.

Der besondere Blickwinkel von oben gibt in dieser Ausstellung dem Betrachter ein paar Rätsel auf. Es gibt viele interessante Formen, Muster und Farben zu sehen, die sich oft erst auf den zweiten Blick zu erkennen geben. Abstrakt, stimmungsvoll und abwechslungsreich sind die großformatigen Luftbilder … und doch real. 

Wartner schreibt zum Werk seines Freundes und Weggefährten: “Schon der Titel dieser Ausstellung bringt es auf den Punkt: der Luftbildarchäologe Klaus Leidorf sieht etwas, was uns als Erdlingen verwehrt ist: er hat den Blick von Oben, von einer Dimension außerhalb unserer normalen Realität. Er eröffnet uns somit eine völlig neue Wirklichkeit. Im Bruchteil einer Sekunde, in einem Augenblick, erblicken seine Augen etwas Besonderes und er hält es dank seiner Erfahrung und technischen Möglichkeiten fest. Wie es schon Goethe im ‘Faust’ so trefflich formulierte: ‘Augenblick, verweile doch, Du bist so schön!’”

Seit Jahrzehnten erkundet Leidorf, der zur Welt als Schöpfung schon durch sein Theologiestudium einen besonderen Zugang hat, nun die Welt von oben (im Bild die Martinskirche). Durch die ungewohnte Perspektive abstrahiert sich das Bild der Landschaft oder der Topographie einer Stadt, eines Industriegebietes oder eines Freizeitparks. Die kostbarsten Blicke Leidorfs auf die Welt warten nun im Kunstverein auf ihre Entdeckung und vielleicht Enträtselung.   (Foto: Klaus Leidorf)





Kategorien: Aktuell, Kultur

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